Danke sagen - Dankbarkeit leben

Besinnliche Adventsfeier mit Pastorin Andrea Schneider

Sie war viele Jahre lang ein bekanntes Gesicht beim "Wort zum Sonntag" in der ARD, arbeitet derzeitig noch als Radiopastorin und ist nebenberuflich als Autorin, Referentin und Moderatorin tätig: Andrea Schneider (62) aus Oldenburg, die zu unserer Adventsfeier ein bemerkenswertes Referat zum Thema "Dankbarkeit" gehalten hat.

Unsere Vereinsvorsitzende Gisela Buschmann konnte zur diesjährigen Feier insgesamt 180 Gäste bei Lüdeke in Nordwohlde begrüßen, darunter auch die Gitarrengruppe aus Asendorf, die Kinder des Nordwohlder Kindergartens mit ihren Betreuerinnen und Pastorin Sandra Koopmann, die die Gelegenheit genutzt hat, sich als neue zuständige Pastorin für Bassum und Nordwohlde vorzustellen und auch gleich eine kleine Andacht gehalten hat.

Unserem Vorstandsmitglied Hannelore Vogt war es vorbehalten, den Weihnachtsbrief der scheidenden LF-Landesvorsitzenden Barbara Otte-Kienast, die jetzt Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Niedersachsen ist, zu verlesen.

Nach einigen gemeinsam gesungenen Weihnachtslieder, nach dem gelungenen und viel beklatschen Auftritt der Arche-Noah-Kindergartenkinder war zunächst allgemeines Kaffeetrinken angesagt, bevor Gisela Buschmann die Referentin des Tages bat, sich ihre Gedanken zum oft so schwierigen Thema "Danke" und "Dankbarkeit" zu machen.

"Danke ist ein einfaches Wort", stellt Andrea Schneider ihren Ausführungen voran. Doch Dankbarkeit sei oft ganz schön schwierig. Wie danke sagen für ein Geschenk, das so gar nicht dem eigenen Geschmack entspricht? Wie dankbar sein für ein Leben, das Brüche und Krisen aufweist? Wie ein Familienfest feiern, das oft so stark geprägt ist von Stress und Streit anstatt von Freude und Fröhlichkeit? Andrea Schneider will die Zuhörerinnen anregen, darüber nachzudenken, was Dankbarkeit bedeutet und wie man/frau sie in kleinen und großen Dingen entdecken kann. Auch und gerade in dieser Weihnachtszeit. Fünf unterschiedliche Aspekte kommen dazu in ihrem Referat mit anschaulich dargestellten Beispielen zur Sprache: - "Hoffen und dankbar werden", "Sich erinnern und dankbar werden", "Entdecken und dankbar werden", "Helfen und dankbar werden" sowie "Zuhause sein und dankbar werden". Ihr Resümee: "Wer Dankbarkeit erwartet muss sich nicht wundern, wenn er sie nicht erfährt".

Ihre Schlussworte waren voller Dankbarkeit, Gisela Buschmann bedankte sich noch einmal bei Andrea Schneider, bei der Gitarrengruppe aus Asendorf, bei Stefanie Menzel und Ingrid Holtz, die für die festliche Tischdeko zuständig waren, bei den Nordwohlder KiGa-Kindern und beim Team von Jan Lüdeke für den hervorragenden Service. -old

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Puffer und Eierpunsch zum Bassumer Advent 2017

Als Team waren in diesem Jahr die LandFrauen aus Eschenhausen und Osterbinde an der Reihe.

Auch in diesem Jahr waren wir Bassumer LandFrauen wieder auf dem Bassumer Advent, dem stimmungsvollen Weihnachtsmarkt zu Füßen der Stiftskirche, mit zwei Ständen vertreten. Wir haben erneut unsere schon fast berühmten Kartoffelpuffer gebacken und unseren "tiefgründigen" heißen Eierpunsch angeboten. Beides hat sich einmal mehr großer Beliebtheit erfreut. Der Andrang an der Pufferbude war teilweise so stark, dass wir oft kaum mit dem Backen nachgekommen sind und die hungrigen Bassumer zum Teil kleinere Wartezeiten in Kauf nehmen mussten. Doch alle waren geduldig, wollten sie doch unbedingt vom leckeren und knusprig gebackenen Teig etwas ab haben. Ein Paar Fotos findet man in unserer "Bilder-Galerie" Fotos: Stefanie Menzel und BBKollschen

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"Die Kluft ist mein Leben"

161 Zentimeter Lebensgröße voller Energie und Power - Annika Perlmann berichtet von ihrer vierjährigen "Tippelei"

"Es hat fast eineinhalb Jahre gedauert, ehe wir heute die wunderbare Annika Perlmann, ihres Zeichens Zimmermeisterin, bei uns begrüßen können. Sie war vier Jahre und einen Tag auf der Walz und hat dabei viel erlebt", so Birgit Meyer-Borchers, eine unserer beiden Vorsitzenden. "Davon will sie uns heute berichten". Wir hatten dazu ins Landgasthaus Stöver-Buchholz nach Groß Henstedt eingeladen und fast 60 Interessierte, Frauen und auch ein paar Männer, sind gekommen.

Ursprünglich wollte die heute 34jährige Zimmermeisterin aus Erbstorf (bei Lüneburg) Tierärztin werden. Die Ausbildung wurde ihr jedoch zu langwierig und sie beschloss, Zimmerin zu werden. Gedacht, getan. Sie trat eine Lehre an, wurde nach bestandener Prüfung im Jahre 2004 Gesellin und begab sich anschließend für vier Jahre und einen Tag "auf die Walz". Danach folgte sofort das erfolgreiche Absolvieren der Meisterschule im Jahre 2008.

"Seither ist die Kluft mein Leben", so die dynamische Zimmermeisterin, die sich mit ihrer schwarzen Schlag-Hose, ihrer weißen Bluse, der Weste, mit ihrem schwarzen Jackett, ihrer Ehrbarkeit (Schlips) und ihrem schwarzen Hut überall gut und immer passend angezogen fühlt.

Zunächst befasste sie sich in ihrem, mit vielen großartigen Fotos von Stationen ihrer Wanderschaft gesprickten Vortrag mit Begriffsdefinitionen, erläuterte ihrem überaus interessierten Publikum vom "Charlie" bis hin zum "Stenz" alle Fachbezeichnungen ihres klassischen Outfits. Auch die Begriffe wie "Zunft", "Schächte", "Nagelversprechen", "Buschwindröschen" und "Buschtrommel", um nur einige aus dem reichhaltigen Vokabular der Wandergesellen und Wandergesellinnen zu nennen, erläuterte sie für alle klar verständlich.

"Die Bezeichnung "Charlie" steht für alles, was wir mit uns herumtragen und leitet sich von "Charlottenburger" ab", so Perlmann. "Der Charlie ist ein bedrucktes Tuch, in das wir unser Hab und Gut einwickeln. Es hat etwa die Größe von 80 cm mal 80 cm, kann aber auch etwas größer sein. Auch das fertig geschnürte Bündel wird Charlie genannt. Durch die Mitte des kunstvoll geschnürten Bündels geht oft eine Wasserwaage oder der Steg einer Gestellsäge, an deren Ende die Trageriemen befestigt werden."

Nachdem sie nun alles Wichtige über das Wesen der wandernden Handwerksburschen und -mädels erläutert hatte, folgte der unglaublich spannende Teil ihres farbigen und temperamentvollen Vortrages. "Wir reisen, um zu arbeiten und arbeiten, um zu reisen" so Perlmann weiter, die in den vier Jahren ihrer Wanderschaft fast alle Erdteile besucht hat. Die Zeit sei dabei verflogen, sie habe so viel erlebt, so viel Wertvolles erfahren dürfen, was ihr heute sehr hilft, ihre Gegenwart und ihre Zukunft zu meistern, so die 34Jährige voller Überzeugung.

Heute wohnt Annika Perlmann in Krukow im Herzogtum Lauenburg, wo sie sich im Jahre 2014 ein Anwesen mit einem Haus und ein paar weiteren Gebäuden gekauft hat, an denen sie seither herumwerkelt, sie saniert und ihnen ein neues Aussehen verschafft. Mit ihr leben dort neun Hühner, ein Hahn, 5 Kaninchen und in einem großen Aquarium viele Fische. Nebenbei töpfert sie, ist aber nach wie vor in einem Zimmereibetrieb als Meisterin tätig. Für einen Freund, gar für einen Ehemann habe die Zeit bisher nicht ausgereicht, zumal sie seit sieben Jahren auch mit ihren so spannenden Vorträgen erfolgreich unterwegs ist. -old

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Frauen-Power-Abend im Bassumer BBM Baumarkt

35 LandFrauen üben das "Handwerkeln" mit Maschinen und Werkzeugen

"Ich bin drauf und dran, mir zuhause weitere Vogelhäuser zu zimmern", strahlt Ingrid Ley voller Begeisterung. Sie hat bei unserem handwerklichen Workshop "Frauen-Power-Abend" im BBM-Baumarkt in Bassum mitgemacht, bei dem es um Sägen, Bohren, Schleifen und auch um das richtige Dübeln ging. "Das Vogelhaus zu bauen, ist mir gut von der Hand gegangen. Beim Dübeln sind mir allerdings meine Grenzen aufgezeigt worden. Die Befestigungsarbeiten überlasse ich zuhause bestimmt anderen. Alles in allem war der Workshop eine gelungene Veranstaltung, die fast eine familiäre Atmosphäre hatte. Es hat richtig Spaß gemacht", so Ingrid Ley weiter. Begrüßt worden sind alle, je nach Geschmack mit einem Glas Prosecco mit und ohne Alkohol, mit einem Glas Orangensaft oder auch mit einer Mischung von beidem. Wir sind vom Leiter des BBM-Baumarkes, Frank Köster, herzlich begrüßt worden, der uns zusammen mit vier weiteren Kolleginnen und Kollegen durch den Abend begleitet hat. Dabei waren auch Fachleute der Firma Fischer-Befestigungstechnik und der Firma Karl-Wilhelm Baumeister, Maschinen, Werkzeuge und Zubehör, besser bekannt als KBM, zumal es an diesem Abend ums Dübeln und um das Bauen eines Vogelhauses ging. "Für alle Frauen, die im Umgang mit Werkzeugen und Maschinen noch ungeübt waren, und das waren einige von uns, hat der Workshop viel gebracht. Für alle, die schon mal ein Bild aufgehängt oder sonst im heimischen Umfeld öfter gewerkelt haben, gab es viele nützliche Tipps", so Ulrike Schröder, unsere immer noch sehr aktive Ehrenvorsitzende. "Dabei ist mir besonders auch die Fröhlichkeit des Baumarkt-Personals aufgefallen, die sich überaus hilfsbereit um uns gekümmert, die uns darüber hinaus mit einem tollen Imbiss überrascht haben. Übrigens kann ich mir vorstellen, zuhause weitere Vogelhäuser zu zimmern, die man dann beispielsweise zu Tombolas als schicke Preise spenden kann". Zum guten Schluss haben alle Teilnehmerinnen jeweils ihr selbstgebautes Vogelhaus und ein Geschenk des Baumarktes mit nach Hause nehmen dürfen. -old/Foto: Petra Haase

Bilder vom Power-Abend in unserer Bildergalerie

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"Tolle Knolle" begeistert Grundschulkinder

Beim "Kochen mit Kindern" steht die Kartoffel im Mittelpunkt

Bereits durch die Fenster der Mensa der Grundschule Mittelstraße sah man reges Treiben von vielen Kindern, die mit Schürzen ausgestattet kräftig am Kochen waren. Zu Gast bei den Viertklässlern waren einmal mehr wir Bassumer Landfrauen mit ihrem Projekt "Kochen mit Kindern". In diesem Jahr dreht sich dabei alles um die Kartoffel, die sogenannte „tolle Knolle".

Da wurde beispielsweise unter den Kindern der Klasse 4a von Lehrerin Manuela Gehrke geputzt und geschält, geschnitten und gewaschen, gefühlt und probiert. Die Mädchen und Jungen wurden dabei tatkräftig von drei Bassumer Landfrauen unterstützt. Imme Salher, Monique Fischer und Sigrid Holtz hatten dabei alle Hände voll zu tun, um den aufgeregten, aber sehr interessierten Kindern alles Notwendige zu zeigen und zu erklären und ihnen Tipps beispielsweise im Umgang mit Kartoffelschälmessern zu geben. Auf dem umfangreichen Kochprogramm der Kinder standen unter anderem „Diddels Knabberstäbchen mit Dip "Rot-Grün", "Goldies Waffelherzen", sogenannte "Superbrötchen" und auch "Felix‘ Kartoffelsalat". Alle für das Projekt notwendigen Lebensmittel sind vom Inkoop-Supermarkt Bassum gesponsert worden.

Bevor die Kinder angefangen haben zu kochen, haben sie viel über die so gesunde Kartoffel erfahren, über deren Anbau und Erzeugung, ihre Zubereitung und Verwendung und auch über die ernährungsphysiologischen und gesundheitlichen Aspekte der "tollen Knolle".

An diesem Vormittag hatten sich zu Anfang der Kochaktion auch Vertreter der Kreissparkasse, der Avacon, der AOK, vom Erdbeerhof Nüstedt und vom Lions-Club Bassum eingefunden, um sich über das Vorzeigeprojekt der Landfrauen, das sie schon seit geraumer Zeit fördern, zu informieren. "Unser Geld ist hier sehr gut angelegt", so die einhellige Bewertung der Sponsoren. Sie waren von Jutta Hohnholz, Vorsitzende des Kreisverbandes der LandFrauenvereine Grafschaft Hoya eingeladen worden, die ebenfalls bei der Kochaktion im Haus der Grundschule Mittelstraße dabei war und sich sehr erfreut über die Hingabe zeigte, die die Kinder mit in das Projekt eingebracht haben. Auch bedankte sie sich bei allen anwesenden Firmenvertretern, die das so beliebte Projekt seit Jahren unterstützen. -old

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Antipasti und schicke Herbstmode

Syker "Frauenzimmer" mit sechs Models zu Gast bei den Bassumer LandFrauen

Die Farben gedeckt in Altrosa, alle Varianten zwischen Weiß und Schwarz und dann und wann ein fröhlicher Farbtupfer: So stellt das Syker "Frauenzimmer" vom Inhaberinnentrio Corinna Pessel, Svenja Ehlers und Diana Rehnert (Bildmitte von rechts) den Bassumer LandFrauen im Gasthaus Freye in Osterbinde die aktuelle Herbstmode vor. Sechs frisch-fröhliche und gut gestimmte Models haben die Mode zu aktueller Musik performed, was bei den gut 70 interessierten Landfrauen sehr gut angekommen ist.

Zu sehen gab es neben sportiver tragbarer Mode für den Tag unter anderem auch das "Kleine Schwarze" und den besonderen Schuh. Dazu jede Menge bunte Tücher, die der eher in den Farben dezent daher kommende Herbstmode einen bunten Anstrich verliehen. Hier und da sind die Tücher, Kleider, Pullover und auch die Hosen per Anfassen auf Qualität von den Frauen getestet und für gut befunden worden.

Die sechs Models, alles pure Amateure in den Größen 36 bis 44, haben die Mode toll vorgeführt, den einen oder anderen professionell aussehenden Seitschritt oder auch Drehungen ohne jede Unsicherheit präsentiert. Ihren Gesichtern hat man angemerkt, dass ihnen ihre neue Rolle sehr gut gefallen hat.

Vor der Modenschau gab es für alle Gäste einen leckeren Antipasti-Teller, zu dem das eine oder andere Glas Wein genüsslich geleert wurde.

Alles in allem sind die Bassumer LandFrauen voll auf ihre Kosten gekommen. „Das kann man gerne mal wiederholen“, war durch die Bank das einhellige positive Urteil. -old

Bilder von der Modenschau in unserer Bildergalerie

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Riesiges Interesse an "Bremen mal anders"

Groß war das Interesse an unserer diesjährigen Bremen-Fahrt. So groß, dass wir gleich zwei Busse chartern mussten

Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet bei Martens Wulfhop ging es mit dem Bus weiter zu Airbus Defence & Space nach Bremen. Bremen ist einer der bedeutendsten Raumfahrtstandorte in Europa. Hier entstand unter anderem der europäische Beitrag zur Internationalen Raumstation ISS.

Den notwendigen Sicherheitscheck ohne Probleme überstanden, ging es mit dem Bus auf das Airbusgelände. Während der Busfahrt über das weitläufige Außengelände bekamen wir von der zugestiegenen Gästeführerin schon mal allerhand erzählt und gezeigt. Auf dem ganzen Gelände verteilt stehen verschiedenen Raketen und Flugzeugmodelle Modelle. Ein besonderes Highlight war die Landung einer Beluga Maschine. Die Beluga Maschinen können direkt vom der Landebahn des Flughafens auf das Airbus Gelände rollen und werden dann dort innerhalb von 90 Minuten ent- und beladen.

Nun endlich ging es in die "heiligen Hallen". Auch hier erfuhren wir durch die sehr spannende Führung allerhand Interessantes. Wie kommen Wasser und Lebensmittel zu den Astronauten? Wie lebt, schläft und forscht man bei Schwerelosigkeit? Im begehbaren Modell des Columbus-Moduls konnten wir uns ein reales Bild vom Leben im All machen. Sehr beindruckend war auch ein Modell der ISS. Zurzeit ist sie das größte künstliche Objekt im Erdorbit. Sie kreist in rund 400 km Höhe in etwa 92 Min. einmal um die Erde und hat eine räumliche Ausdehnung von etwa 110 m × 100 m × 30 m erreicht. Seit dem 2. November 2000 ist die ISS dauerhaft von Astronauten bewohnt. Anhand von acht Tabletts (alle gleich beladen) konnten wir durch einfaches Anheben die unterschiedlichen Anziehungskräfte der Planeten testen.

Weiter führte unsere Tour uns mitten nach Bremen in den Schnoor ins Bremer Geschichtenhaus. Von der Mitte des 17. bis in das frühe 20. Jahrhundert wurden wir von Bremer Berühmtheiten auf eine Reise durch drei Jahrhunderte Bremer Stadtgeschichte begleitet. Lebendig erzählt und gespielt von Laiendarstellern in historischen Kostümen wurden wir mit auf eine sehr beeindruckende Zeitreise genommen.

Begrüßt wurden wir von "Fisch Luzi", ein Marktweib, wie sie im Buche steht. Ein Böttcher berichtete uns von der Reichsunmittelbarkeit der Stadt Bremen, die 1646 durch das Linzer Diplom beurkundet wurde. "Wir erlebten den Brand des Bremer Doms 1656 und überlebten den Pestausbruch 1655." Auf unsere Männer mussten wir aufpassen, dass sie nicht auf einer Fleute (ursprünglich aus den Niederlanden stammendes dreimastiges Handelsschiff mit großer Ladefähigkeit und geringem Tiefgang) anheuerten.

Angekommen im 20. Jahrhundert konnten wir uns in einem Kolonialwarenladen erst einmal bei einem Kaffee stärken. Lecker war auch die Schokolade. Wir besuchten die Giftmörderin Gesche Gottfried am Tag vor ihrer Hinrichtung und halfen Ihr bei der Entscheidung, welches Henkermahl sie sich denn wünschen sollte. Der Museumsrundgang führt schließlich zum Marktplatz. Dort trafen wir die Bremer Berühmtheit Johanna Lucie Henriette Flechtmann alias Fisch-Luzie wieder. Nach einem kleinen Rundgang durch den Schnoor brachte und der Bus um Einigens an Wissen reicher wieder nach Bassum zurück. -cola

Bilder von der Bremen-Fahrt in unserer Bildergalerie

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Kochen mit Kindern und der "tollen Knolle"

Mit der Kamera in der Grundschule Nordwohlde dabei

Schon im Flur der Grundschule Nordwohlde verrieten wohlriechende Düfte, dass in der Küche der Schule fleißig gekocht wurde. Zu Gast bei den Dritt- und Viertklässlern waren einmal mehr wir Bassumer Landfrauen mit unserem Projekt "Kochen mit Kindern". In diesem Jahr dreht sich dabei alles um die Kartoffel, die sogenannte "tolle Knolle". Gefördert wird die Aktion vom Bassumer Lebensmittelmarkt Inkoop.

Da wurde unter den 27 Kindern geputzt und geschält, geschnitten und gewaschen, gefühlt und probiert. Die Mädchen und Jungen sind dabei tatkräftig von drei Bassumer Landfrauen unterstützt worden. Petra Nolte, Marlies Tebelmann und Christine Iburg hatten dabei alle Hände voll zu tun, um der aufgeregten, aber sehr interessierten Rasselbande alles Notwendige zu zeigen und zu erklären, ihnen Tipps beispielsweise im Umgang mit Kartoffelschälmessern zu geben. Denn ganz nebenher galt es auch, die längste Kartoffelschale zu schälen, die Milan mit fast 50 Zentimetern Länge geschafft hat.

Auf dem Kochprogramm der Kinder standen unter anderem „Diddels Knabberstäbchen mit Dip "Rot-Grün". Dazu mussten Kartoffeln zunächst gründlich gewaschen, in Streifen geschnitten und in eine große Schale gegeben werden. Darüber wurden dann mit Oregano, Salz, Pfeffer und Paprika einige Gewürze gestreut, Sesam hinzugefügt und alles miteinander gut vermischt und anschließend bei 200 Grad in den Backofen gegeben. Als Dips "Rot-Grün" sind zum einen Soßen mit Ketchup (Rot) und zum anderen mit Kräutern (Grün) angerichtet worden.

Bevor die Kinder angefangen haben zu kochen, haben sie viel über die so gesunde Kartoffel erfahren, über deren Anbau und Erzeugung, ihre Zubereitung und Verwendung und auch über die ernährungsphysiologischen und gesundheitlichen Aspekte der tollen Knolle.

Das Projekt "Kochen mit Kindern" wird seit 2001 von den Landfrauen in Zusammenarbeit mit der hauswirtschaftlichen Beratung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen an den Grundschulen des Landkreises Diepholz jährlich durchgeführt. Neben Nordwohlde wurde auch in den Grundschulen Petermoor, Neubruchhausen und Bramstedt gekocht. Nach den Herbstferien ist dann noch die Grundschule Mittelstraße an der Reihe.-old

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Hunger paradox - Welternährung und Gerechtigkeit

Spannendes Referat zum Herbstfrühstück der LandFrauen auf dem Biolandhof Steding

Sie hatten sich zu ihrem Herbstfrühstück mit Uwe Becker vom Diakonischen Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen einen Mann eingeladen, der kompetent über die Diskrepanz von Hunger und Überfluss in der Welt von heute zu berichten und zu informieren wusste: Die Mitglieder des Landfrauenvereins Freudenberg -Bassum, die am Samstagvormittag auf dem Biolandhof von Elke Steding und Heiner Hibbing mit mehr als 40 Frauen, darunter zwei Männer, interessiert zugehört haben. Zuvor aber galt es sich zu stärken, ein gesundes und sehr vielfältiges Frühstück an hübsch gedeckten Tischen mit Produkten vom Hof Steding einzunehmen.

Nachdem Gisela Buschmann als eine der beiden Vorsitzenden der Bassumer Landfrauen alle Anwesenden begrüßt hatte, gab Elke Steding einen kleinen informativen Überblick über die Größe ihres Betriebes, über das Team und über die Bioland-Ideologie. Sie wies auch auf ihren Hofladen und auf die Marktpräsenz des Biolandhofes hin.

"Konventionelle Landwirtschaft in kleinem Rahmen hat heute keinerlei Überlebenschancen mehr", so Elke Steding. Man könne gegen die großen, industriell betriebenen Landwirtschaften nicht bestehen. Deswegen habe man in ihren Größenordnungen nur noch mit der biologisch, ökologischen betriebenen Landwirtschaft die Möglichkeit, am Markt zu bestehen.

"Das es Hunger gibt ist eine große Schweinerei" schimpfte Uwe Becker zu Beginn seines sehr informativen und auch aufrüttelnden Referates, das er mit "Hunger paradox" überschrieben hat. Die Zahl der Tafelkunden nehme stetig zu, die Artenvielfalt hingegen dramatisch ab. "Ein Drittel aller Lebensmittel werden weggekippt, das sind 80 Kilo pro Nase in Deutschland", so Becker und bezeichnete die derzeitige Situation als einen nicht hinzunehmenden Skandal. "Jeder neunte Mensch muss heute Hunger leiden, alle zehn Sekunden stirbt ein Kind an Hunger oder Unterernährung, das sind 8500 Kinder täglich", zählte er besorgt, ja zornig zusammen.

Das müsse nicht sein, zumal die Prognose des Weltgetreiderates für die Getreideernte 2017/2018 mit mehr als zwei Milliarden Tonnen ausreichend für die gesamte Menschheit ausfalle.das seien bei 7,536 Milliarden Menschen rein rechnerisch 750 Gramm täglich, was etwa 2.250 kcal. entspricht und zum Existieren und Leben ausreiche.

Wie lasse sich nun das Hungern in der Welt beenden? Darauf gibt Becker unter anderem folgende Antworten: Zunächst müsse man die Kleinbauern in den Mittelpunkt stellen, die allein in den Entwicklungsländern rund 70% der Nahrungsmittel erzeugen. Sie würden viel weniger fossile Energien benötigen, nutzen vielfältige Saaten und Rassen, erhöhen durch Nachhaltigkeit die Widerstandsfähigkeit und erhalten Ökosysteme.

Die Politik müsse bäuerliche Strukturen gezielt fördern, die ökologischen Vorteile der bäuerlichen Landwirtschaft nutzen und stärken, mehr Einkommen im ländlichen Raum schaffen, die Rechte von Kleinbauern stärken, besonders bezüglich der Landrechte und des Umgangs mit Saatgut und für ein höheres und langfristiges Engagement für Hungerbekämpfung vereinbaren. Als leitender Referatsleiter "Brot für die Welt /Katastrophenhilfe" in der Landeskirche teilte Uwe Becker weiter mit, dass jährlich etwa 50 Millionen Euro an Spenden zusammenkommen, die bei Projekten in der ganzen Welt Verwendung finden. Da die Verwaltungskosten bei „Brot für die Welt“ recht gering sind, komme den Menschen fast der gesamte Betrag zugute.

Sein Vortrag ist von den Bassumer Landfrauen mit viel Beifall bedacht worden. Das Auditorium auf der Diele des Steding Hofes in Bramstedt fühlte sich sehr gut informiert und äußerte ob der genannten Zahlen viel Betroffenheit und sogar Entsetzen über die Ausmaße von Hunger in der Welt. -old

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Kanadas Westen in zwölf Tagen

Wunderbarer wilder Westen in Kanada

Eine wunderbare Reise in den Westen Kanadas erlebten 36 LandFrauen und LandMänner vom 30.August bis zum 10.September 2017. Auf dieser Reise lernten wir Kanada mit seiner überwältigenden Schönheit und Vielfalt kennen.

Von Bremen starteten wir mit der Lufthansa und flogen nach Frankfurt. Von hier ging der Flug mit Air Canada nach Calgary. Dort wurden wir von unserer Reiseleiterin Margareta und von unserem Busfahrer Mike empfangen. Wir lernten die Stadt Calgary auf einer Standrundfahrt kennen. Calgary ist eine weltstädtische Metropole mit Wolkenkratzern, Straßencafés und Skulpturen. Im Osten der Stadt liegt die Olympic Plaza, die für die Winterolympiade 1988 errichtet wurde.

Am nächsten Tag ging es weiter nach Lethbridge. Unterwegs besuchten wir eine Bison-Ranch. Da es schon 3 Monate nicht mehr geregnet hatte und Temperaturen von über 30° herrschten, war das Gras schon ziemlich vertrocknet und die Bisonherde musste mit Heu zugefüttert werden. Bei einer interessanten Führung über das Gelände der Ranch erfuhren wir viel Neues. Beim Abendessen traf zu unserer großen Freude Maren Müller ein. Sie stammt aus Ringmar und hat uns ein paar Tage auf unserer Reise begleitet. Maren lebt seit 26 Jahren mit ihrem Mann und Kindern auf einer großen Farm in Kanada.

Am dritten Tag fuhren wir von den fruchtbaren Ebenen der Prärie in die landschaftlich beeindruckende Bergwelt der Rocky Mountains. Unterwegs besuchten wir Head-Smashed-In Buffalo Jump, dies ist ein historischer, traditioneller Jagdplatz nordamerikanischer Indianer, die hier Bisons erlegten. Die Bisons wurden zunächst von einer Ebene über abgesteckte Wege an den Rand einer Klippe getrieben und stürzten dort etwa zehn Meter in die Tiefe. Die Tierkörper wurden in einem Lager am Fuß der Klippe verwertet. An dieser Stelle befindet sich heute ein Informationszentrum.

Später fuhren wir weiter nach Pincher Creek. Hier erlebten wir die dörfliche Gemeinschaft einer Kolonie der Hutterer. Miriam, die uns durch das Dorf führte, erklärte uns die dörfliche-kommunale Arbeitsteilung und das harmonische Zusammenspiel der Gemeinschaft. Bei einem gemeinsamen Mittagessen sangen die jungen Mädchen des Dorfes für uns drei deutsche Lieder. Wir bedankten uns mit unserem Spielebuch "Alte Spiele neu entdecken" und sangen das Lied "Bunt sind schon die Wälder".

Anschließend fuhren wir weiter nach Banff und durch die Rocky Mountains zur Gletscherwelt des Columbia Icefields. Mit einem Spezialfahrzeug unternahmen wir eine Panorama-Erlebnisfahrt auf den Gletscher und sammelten unvergessliche Eindrücke und Fotomotive. Durch den Yoho und Glazier Nationalpark fuhren wir nach Revelstoke.

Am nächsten Tag fuhren wir weiter nach Vernon. Hier waren wir Gast auf der historischen O’Keefe Ranch. Die Ranch ist eine Art lebendiges Museumsdorf und es spiegelt sehr authentisch das harte Leben der Viehhirten in Nordamerika wieder. Nachmittags besuchten wir eine Obstfarm mit großen Hofladen. Auch hier hatten wir eine Führung durch die Obstplantagen. Am Abend besuchten wir ein Weingut, hier erfuhren wir alles über den Weinbau in Nordamerika. Der Abend endete nach einer Weinprobe und einem guten Essen.

Weiter fuhren wir durch den Manning Provenzial Park und das Fraser Tal. Das Schutzgebiet gibt die Ursprünglichkeit und die unberührte Natur Kanadas mit urwüchsigen Wäldern und wilden Flüssen sehr gut wieder. Im Fraser Tal, den fruchtbarsten Tal Britisch Columbias, besuchten wir eine große Milchfarm mit 1200 Kühen. Nach einer interessanten Führung über den Hof, die Kühe wurden in einem Melkkarussell gemolken, fuhren wir weiter nach Chilliwack. Hier waren wir am nächsten Tag Gast auf einer Beerenfarm. Danach fuhren wir weiter zu der bekannten Hängebrücke in Capillano. Die Brücke ist 137m lang und 70m hoch und führt über den Capillano Fluss. Auch kann man dort uralte Baumbestände von Rotzedern und Douglasien bewundern. Wir fuhren weiter mit der Fähre von Vancouver nach Vancouver-Island. Unterwegs sahen wir die fjordähnliche Landschaft mit zerklüfteten Felsen.

Am nächsten Vormittag besuchten wir den Cathedral Grove Park. Der ca. 300ha große Forst-National-Park ist der Standort von den ältesten natürlichen Douglasien-Beständen der Welt. Die ältesten Bäume sind über 800 Jahre alt und haben einen Umfang von 9 Metern. Wir fuhren weiter nach Victoria, der Hauptstadt der Provinz Britisch Columbia. Alle waren begeistert von der schönen Stadt, die zu Recht den Namen "Perle des Pazifiks" bekommen hat. Am Nachmittag hatten wir Zeit zur freien Verfügung. Einige nutzen die Zeit, um mit den Boot auf Walbeobachtungstour zu gehen. Im Süden von Vancouver-Island leben ca. 85 Orcas. An der Nordostküste sind sogar 250 Orcas, sowie Zwergwale und Buckelwale zu Hause. Um die 20000 Pazifik-Grauwale wandern jährlich entlang der Westküste von Vancouver-Island. Wir konnten sehr viele Wale und Orcas im Wasser beobachten.

Der nächste Tag begann mit einer Besichtigung der Butchard Gärten. Wir waren von der Anlage mit den Rosengarten, japanischen Garten, mediterranen Garten, versunkenen Garten und italienischen Garten einfach überwältigt. Gegen Mittag setzen wir wieder mit der Fähre nach Vancouver über. Hier hatten wir eine Stadtrundfahrt und lernten Vancouver mit dem Stanley Park, Chinatown und weitere Sehenswürdigkeiten kennen. Am Abend fand unser Abschiedsessen im Drehrestaurant des Vancouver-Towers statt.

Von hier hatten wir einen phantastischen Ausblick auf die Stadt, den Hafen und das Meer. Es war ein wunderbarer Abschluss unserer Reise, denn am nächsten Morgen flogen wir schon wieder zurück nach Frankfurt. Alle kamen gesund und munter zu Hause an und denken bestimmt noch oft an diese wunderschöne Reise.

Eine Reisebericht von Gisela Buschmann

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Knapp 1500 Klicks auf unsere Homepage im August

Das sind durchschnittlich hervorragende 50 Klicks pro Tag

Es sind genau 1483 Klicks, die auf der LandFrauen-Homepage unseres Vereins im August registriert sind. Dabei nehmen die Tage 26./27./28. und 29. August 2017, als die Tage an und nach dem Vereinsgeburtstag zum LandFrauen-Kultursommer eine Ausnahmestellung mit 89/101/94 und 89 Klicks ein. Darauf können wir zusammen durchaus stolz sein. Der LandFrauenverein Freudenberg-Bassum wird also auch im Netz gut wahrgenommen. In diesem Zusammenhang sei noch vermeldet, dass auch unsere Facebook-Seite stetig aktualisiert wird.

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"Eine der stärksten Organisationen des Landkreises"

Wir Bassumer LandFrauen feiern unseren 70igsten Geburtstag bei bestem Wetter an der Bassumer Freudenburg

Mehr als 200 Gäste haben sich am vergangenen Samstagnachmittag im Veranstaltungspark der Bassumer Freudenburg eingefunden, um bei großartigem Wetter zusammen den 70igsten Geburtstag unseres Landfrauenvereins Freudenberg-Bassum mit einem Musik-Picknick im Rahmen des Gartenkultur-Musikfestivals 2017 zu feiern. Darunter auch sechs unserer Vereinsvorsitzenden vergangener Jahre sowie die aktuelle Führung mit Gisela Buschmann und Birgit Meyer-Borchers.

Unter den Gratulanten auch Landrat Cord Bockhop, Bürgermeister Christian Porsch, Klaus-Dieter Sprenger von der KSK Bassum, Sönke Ritterhoff als Vertreter der Volksbank, die LandFrauen-Kreisvorsitzende Jutta Hohnholz, Cord Möhlenhof vom landwirtschaftlichen Verein Freudenberg, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Christine Gaumann, Heike Hustedt vom Nachbarverein Hoya sowie ein Team vom Printhaus aus Syke mit Edgar Fischer an der Spitze.

Pünktlich um 15 Uhr begrüßten Gisela Buschmann und Birgit Meyer-Borchers alle Anwesenden sowie das "Moderne Orchester Syke", das für einen hervorragenden musikalischen Rahmen gesorgt hat. Beide schauten anschließend abwechselnd auf die Geschichte der LandFrauen im Allgemeinen und auf unseren Verein im Besonderen zurück, der derzeitig 531 Mitglieder hat. Dabei machten sie auf das Symbol aller LandFrauen, die fleißige Biene, als Merkmal und Hingucker aufmerksam.

Des Weiteren haben unsere beiden Vorsitzenden unser neuestes "Werk" vorgestellt, das pünktlich zum Vereinsgeburtstag fertig geworden ist: Ein Rezeptbuch mit dem vielsagenden Titel "Rezepte rund um das LandFrauen-Jahr", das zum Preis von 12.50 Euro 114 Rezepte auf 260 prima gestalteten Seiten auch gleich viele Abnehmer fand.

Bevor Landrat Cord Bockhop und Bürgermeister Christian Porsch ihre Laudatien auf das "Geburtstagskind" verkündeten, ist unter dem Beifall aller Gäste der aktuelle Vorstand vorgestellt worden. Dabei konnte Birgit Meyer-Borchers einige Tränen der Freude über ein so großartiges Team nicht vermeiden. Landrat Cord Bockhop brachte dann in seinen Grußworten die Verdienste der LandFrauen auf den Punkt: „Die LandFrauen gehören ohne Zweifel zu den stärksten Organisationen im Landkreis. Es ist eine starke Truppe, die auch ohne Panzer unglaublich viel bewegt, die sich wegweisend immer in die richtige Richtung entwickelt hat. Ich bin vom Engagement der LandFrauen tief beeindruckt", so der Landrat, der sehr emotional und tief bewegt auch eine kleine persönliche Geschichte, seine Mutter betreffend, zum Besten gab.

Als eine wichtige Anlaufstelle für Frauen, die im Umfeld Bassums aufgewachsen oder hierher gezogen sind, bezeichnete Bürgermeister Christian Porsch unseren Jubiläumsverein. "Die Bassumer LandFrauen mischen sich ein und beziehen engagiert Stellung zu aktuellen Problemen. Sie bieten ein reichhaltiges Programm an, in dem für fast jede oder auch jeden etwas dabei ist. Denn der LandFrauenverein Freudenberg-Bassum hat sich vor gar nicht langer Zeit auch der Männerwelt geöffnet", so der Bürgermeister. "Ihrem Internet-Auftritt habe ich entnommen, dass Sie genau das anbieten, was moderne Frauen in Stadt und Land bewegt. Sie haben sich selbst und unserer Stadt viel gegeben".

Alle Gäste fanden zur Geburtstagsfeier, die gleichzeitig als "LandFrauen-Kultursommer" angekündigt war, vorbereitete Tische und Stühle vor. Sie hatten nur ihren Picknick-Korb und Tischdeko mitzubringen, um den Jubiläumstag gebührend begehen zu können. Dabei sind nicht nur Kaffee, Tee und Kuchen auf die Tische gekommen. Auch so manche Sektflasche ist unüberhörbar geöffnet worden. Dazu sah man schicke Kleider und tolle Hüte. Alle hatten sich etwas Besonderes zu diesem unseren Jubiläumstag einfallen lassen. Der Tag endete gegen 19 Uhr, wie er begann: in großartiger Harmonie und bester Stimmung. Wir haben von der Veranstaltung viele Bilder in unsere Bildergalerie eingestellt. -old

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Rezepte "Rund um das LandFrauenjahr"

Vom Bratapfelhörnchen bis zum Wildschweinbraten - Bassumer LandFrauen legen zum 60. Vereinsjubiläum Rezeptbuch mit tollen Vorschlägen vor

"Rezepte rund um das LandFrauenjahr" haben wir unser 260 Seiten umfassendes Sammelwerk mit insgesamt 114 Vorschlägengenannt, dass druckfrisch vom stolzen Vereinsvorstand der Presse vorgestellt worden ist. "Wir feiern doch in diesem Jahr unseren 60. Vereinsgeburtstag", hieß es in einer Vorstandsitzung Anfang dieses Jahres. "Da sollten wir etwas Besonderes auf den Weg bringen". Gesagt getan. Die Idee zu einem Rezeptbuch brachte Berthold Kollschen ein, der unsere HP betreut, auf der es auch eine Rubrik "Rezept des Monats" gibt. Hier werden seit der Onlinestellung der neuen LandFrauenseite im Jahre 2010 Monat für Monat Rezepte vorgestellt, die von Mitgliedern des Vereins ausprobiert, vorgekocht und anschließend fotografiert werden, um sie allen Interessierten übers Netz zukommen zu lassen.

Schon der Titel des Werkes, und so kann das neue Rezeptbuch ohne wenn und aber bezeichnet werden, weckt große Lust auf ein Aufblättern. "Wir haben unsere Sammlung anders angelegt, als es bisher üblich war", so Birgit Meyer-Borchers. "Getreu dem Titel "Rezepte rund um das LandFrauenjahr" haben wir jedem Monat saisonale Köstlichkeiten zugeordnet, die in einem Inhaltsverzeichnis der Sammlung vorausgestellt sind und somit einen guten Überblick bieten".

Doch dem gelungenen Werk sind viele Stunden der Vorbereitung vorausgegangen. Es galt zunächst, Inserenten und Sponsoren zu akquirieren, dann die Rezepte zu ordnen, die entsprechenden Fotos auf Verwendbarkeit zu prüfen, eine gestalterische Grundlinie mit einem passenden "roten Faden" zu finden und einen grafischen Betrieb ausfindig zu machen, der im Syker "Printhaus" auch gefunden wurde. Während sich im Kreis der LandFrauen die beiden Vorsitzenden, Birgit Meyer-Borchers und Gisela Buschmann zusammen mit den Vorstandsmitgliedern Hannelore Vogt und in erster Linie Corinna Laging kräftig ins Zeug gelegt haben, Berthold Kollschen immer beratend zur Seite wissend, hat sich Printhaus-Chef Edgar Fischer mit der gesamten Präsenz seiner Persönlichkeit für das Projekt stark gemacht. "Es hat mich so manche Schweißperle gekostet", so Fischer, der mit der Fertigstellung und Auslieferung der Bücher gestern Nachmittag, sehr zur Freude unseres LandFrauen-Vorstandes, eine Punktlandung hingelegt hat.

Schon beim ersten Durchblättern läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Ob Filettopf mit Spätzle oder Pfannkuchenrouladen, ob Kresseschaumsuppe mit Lachstatarknusper oder Hähnchenkeule „Provençale“, ob Butterkuchen oder auch Schmorgurkenpfanne mit Speck, alles ist mit Bedacht ausgesucht und vorher von den einzelnen LandFrauen ausprobiert worden. Auch verschiedene Desserts und Besonderheiten an Getränken sind in der Sammlung zu finden.

Das neue Rezeptbuch ist in einer Erstauflage von 1000 Exemplaren herausgekommen und wird heute nachmittag beim LandFrauen-Kultursommer im Rahmen des Gartenkultur-Musikfestivals 2017 an der Bassumer Freudenburg auch der Öffentlichkeit vorgestellt. Die 12,50 Euro, die der ausgezeichnete, auf edlem Papier in Hochglanz gedruckte Band kostet, sind allemal gut angelegt. Der Verkaufspreis konnte aufgrund von Inserenten und Sponsoren in einem vernünftigen Rahmen gehalten werden. "Wir hoffen, mit diesem Jubiläumsbonbon nicht nur unsere Mitglieder zu überzeugen", sagt Gisela Buschmann. "Das Werk sollte zukünftig in keiner Küche fehlen".-old

Freuen sich über ihr gelungenes Werk, eine Rezeptsammlung zum 70jährigen Vereinsjubiläum vom LandFrauenverein Freudenberg-Bassum: Birgit Meyer-Borchers, Hannelore Vogt und Gisela Buschmann (von links). Eine der Hauptakteurinnen, Corinna Laging, war zum Fototermin leider verhindert. Foto: BBKollschen

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Mit Kindern Neuwerk erleben

Am letzten Wochenende in den Sommerferien fuhren wir Landfrauen für 3 Tage mit Kindern auf die Nordseeinsel Neuwerk. Neuwerk ist die kleinste bewohnte Insel Deutschlands, hat ca.44 Einwohner und liegt mitten im Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer.

Mehr als 120000 Gäste nutzen jährlich die Möglichkeit die Insel zu besuchen. Man kann die Insel mit dem Wattwagen, zu Fuß oder auf dem Rücken eines Pferdes erreichen. Wir wurden mit dem Wattwagen der Familie Fock in Sahlenburg abgeholt. Nach ca. 1,5 Stunden Fahrt erreichten wir die Insel und bezogen unser Quartier im Heuhotel im alten Fischerhaus der Familie Fock. Es war für die Kinder ein besonderes Erlebnis zwei Nächte im Stroh zu übernachten.

Wir besuchten das Nationalparkhaus, das auf einer Ausstellungsfläche von 180 qm eine Dauerausstellung hat, die mit zahlreichen Elementen eigenes Entdecken und Erkunden ermöglicht. Der Leuchtturm, das Wahrzeichen von Neuwerk, wurde besichtigt und ganz von oben, nachdem man 139 Stufen hochgeklettert war, hatte man einen wunderschönen Ausblick auf die ganze Insel.

Der zweite Tag auf der Insel begann mit einer Wattwanderung. Die Kinder sammelten Krebse und Austern. Nachmittags erkundeten wir die ganze Insel. Unterwegs machten wir Halt auf einer Minigolfanlage. Der Abend endete mit einem leckeren Grillbuffet. Dananch wurde Fußball, Kartenspiele und Gesellschaftsspiele gespielt, sowie ein neuerfundenes Spiel: Deich runter kullern.

Am letzten Tag ging es per Wattwagen zurück aufs Festland. Für alle war es ein erlebnisreiches und unvergessliches Wochenende. Gisela Buschmann.

Mehr Fotos in unserer Bildergalerie.

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Unsere Arbeitsgemeinschaften in der zweiten Jahreshälfte 2017

AG Tanzen

Ab Dienstag, 12. September 2017 um 19 Uhr, alle 14 Tage im Gasthaus Freye in Osterbinde, Neueinsteiger sind jederzeit herzlich willkommen.

Leitung und weitere Infos: Hanna Brunner, Tel.: 04241-2176

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AG Plattdeutsche Aussprache am Runden Tisch

Ab Donnerstag, 21. September 2017 wollen wir in der Heimatstube der Bassumer Freudenburg in gemütlicher Runde zusammensitzen und uns in plattdeutscher Sprache unterhalten. Beginn: 19.30 Uhr

Weitere Termine: 19. Oktober, 16. November, 14. Dezember 2017 Infos: Gisela Buschmann, Tel.: 04241-3572

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AG "Wirbelsäulengymnastik - Gutes für den starken Rücken"

Ab Mittwoch, 27. September 2017 im Haus Kirchstraße 1a in Bassum

Zwei Kurse zu je 10 Abenden: 1. Kurs von 18 bis 19 Uhr, 2. Kurs von 19.30 bis 20.30 Uhr, mitzubringen sind Isomatte, Handtuch und Wolldecke.

Anmeldung und Infos: Hannelore Vogt, Tel.: 04241-4232, oder per E-Mail: hannelore.vogt1954@gmail.com

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AG LandFrauen-Lesekreis mit Jutta Harbecke

Ab Donnerstag, 28. September 2017 in der Heimatstube der Bassumer Freudenburg von 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr. Weitere Termine: 26. Oktober, 23. November, 14. Dezember 2017 jeweils um 19.30 Uhr. Kosten pro Teilnehmer und Abend: 2 Euro

Weitere Infos: Heimke Möhlenhof, Tel.: 04249-729, oder per E-Mail: heimke. moehlenhof@gmx.de

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Doppelkopf in gemütlicher Runde

Jeden letzten Freitag im Monat treffen wir uns um 19.30 Uhr im Landgasthaus Stöver in Groß Henstedt in gemütlicher Runde zum Doppelkopf spielen.

Infos: Birgit Meyer-Borchers, Tel.: 04248-1399

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Eine Ruine als Hingucker im Garten

Bauphasen in unserer Bildergalerie

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Den Wind um die Ohren

Fahrradtour mit Frauen mit Migrationshintergrund

Für die Integration von Geflüchteten wird in Bassum einiges getan, sowohl von Seiten der Stadt aber auch von vielen engagierten Ehrenamtlichen. „Wir wollen etwas Praktisches machen“, ist das Anliegen von Birgit Meyer-Borchers, eine der beiden Vorsitzenden des Bassumer LandFrauenvereins. So entschied sich der Verein, zusammen mit der Gleichstellungsbeauftragten eine Fahrradtour für ausländische Frauen anzubieten. Gisela Buschmann, ebenfalls Vereinsvorsitzende, hat daraufhin eine Tour zum Erdbeerhof Nüstedt nach Döhren organisiert. Beim Radeln und beim Picknick lässt es sich gut ins Gespräch kommen und gemeinsam lachen. Da fällt es leichter, über den Alltag hier und in den Herkunftsländern der Frauen, über ihre Familien, Hoffnungen und auch Schwierigkeiten zu sprechen. „Die Strecke war für Anfängerinnen nicht zu lang und nicht so befahren – das war eine gute Übung und hat die Frauen selbstsicherer gemacht“, sind sich die Gleichstellungsbeauftragte Christina Scheele aus Weyhe und ihre Bassumer Kollegin Christine Gaumann einig. Und die Tour beinhaltete eine informative Pause auf den Erdbeerfeldern und dem Hof. Dort ließen Annegret und Walter Nüstedt die Frauen teilhaben an dem Weg, den die Erdbeeren vom Pflücken auf dem Feld bis zum Verkauf oder dem Kochen von Marmelade nehmen. Zwei afrikanische Frauen hatten bisher noch nie Erdbeeren gegessen und fanden sie sehr lecker. Alle waren sich einig: Das machen wir mal wieder.

Für Frauen, die noch nicht Radfahren können, bieten Christine Gaumann und ihre Kolleginnen aus Weyhe und Syke regelmäßig Fahrrad-Lernkurse an. Dort können Frauen auf Übungsrädern unter Anleitung in ihrem eigenen Tempo das Radfahren lernen.

Foto und Text: Birgit Meyer Borchers.

Mehr Bilder unter "Bilder-Galerie"

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Drei herrliche Tage in Lüneburg

Erster Tag

Nachdem alle 27 Reiseteilnehmer (darunter waren zwei Männer) eingesammelt waren ging es mit dem Bus in Richtung Winsen/Luhe. Im Hof Café der Familie Löscher erwartete uns ein reichhaltiges Frühstücksbuffet. Nach dem Frühstück führte Felix Löscher uns über seinen Erdbeer- und Spargelhof. Die Familie Löscher ist direkt verwandt mit dem Spargel- und Erdbeerhof Wichmann in Bramstedt. Weiter ging unsere Fahrt zum Landwirtschaftlichen Bildungszentrum (LBZ) Echem. Dort führte uns Niko Mammen über das Gelände Der gesamte Betrieb bietet mit den neuen Lehrwerkstätten Rind, Schwein und Biogasanlage sowie der Haltung kleiner Wiederkäuer und Hühner optimale Bedingungen für Aus- und Weiterbildung sowie praktische Aktivitäten der Öffentlichkeitsarbeit. Die bewirtschafteten 62 ha Ackerland und 110 ha Grünland dienen überwiegend der Erzeugung des Futters für die gehaltenen Tiere. Die Reststoffen, also der Gülle, dem Mist und Futterresten unserer Tiere wird eine 75 kW Biogasanlage betrieben. Nach dieser gut 1 ½ stündigen sehr interessanten Führung (wir wären gerne länger geblieben) ging es auf in Richtung Lüneburg. Nah des Stadtzentrums befindet sich das 1170 gegründete Kloster Lüne. Auch hier wartete schon ein geführter Rundgang auf uns. Charlotte Pattenden, Stiftsdame, begrüßte uns im ehemaligem Winter-Remter (das war früher der einzig beheizbare Raum) bevor der eigentliche Rundgang durch das 850 Jahre alte Kloster losging. Beeindruckt vom Sommer-Remter, dem Kreuzgang, der Klosterkirche (von 1524) mit seinem Nonnenchor und der reich geschnitzten Renaissancekanzel und der schönsten Orgel (von 1645) Norddeutschlands. Im "Café im Kloster" warteten nach der Führung schon heißer Kaffee und selbstgebackener Kuchen auf uns. Romantisch an der Ilmenau direkt am alten Hafenerwartete uns das Hotel „Altes Kaufhaus“. Den ersten Abend haben wir lustig (mit viel Gesang) in einer netten Pizzeria ausklingen lassen.

Zweiter Tag

Nach dem Frühstück wurden wir von unserem Gästeführer Jürgen Thies direkt am Hotel abgeholt. Seine Stadtführung war eine kulinarische Zeitreise von der Hanse bis zur Neuzeit. Lüneburg ist eine der wenigen deutschen Städte die während der Kriege verschon geblieben sind und somit über viele erhaltene Historische Gebäude verfügt. . Lüneburg ist die Salzstadt im Norden und war lange Zeit eine der größten Stadt Deutschlands. Über 1000 Jahre lang bestimmte das Salz das Leben der Stadt. Es machte sie reich und mächtig Das große Salzvorkommen bracht der Stadt lange Zeit großen Reichtum. Kulinarisch wurden wir auf dem großen Wochenmarkt mit leckerem Obst aus dem alten Land verwöhnt, auch eine Honigverkostung stand an und als besonderes Highlight durften wir in der Lüneburger Schokoladenmanufaktur die berühmte „Lüne Praline“ kosten. Nach der Stadtführung erkundeten wir das Salzmuseum Mitten in Lüneburg. Erst 1980 schloss das Salzwerk, eines der ältesten und größten Industriebetriebe Europas, seine Pforten. Seitdem erinnert das Deutsche Salzmuseum/Industriedenkmal Saline Lüneburg an seine ruhmreiche Vergangenheit. Auch die angrenzende Sonderausstellung: So schön war die Zeit! Lüneburgs 50er-Jahre, fand großes Interesse. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Den Abend eröffneten wir mit einem reichhaltigem "Kartoffelbuffet" im Restaurant "Zum roten Tore". Nach dem Essen holte uns unser Stadtführer vom Vormittag Jürgen Thies ab um mit uns Lüneburgs ältesten Brauereien zu besuchen. Bei dieser geführten Kneipentour besuchten wir die vier ältesten Brauereihäuser Lüneburgs. Natürlich wurde in jeder Lokalität das Hausbier oder der Hausschnaps verköstigt.

Dritter Tag

Viel zu schnell ging auch diese Kurzreise wieder zu Ende. Auf dem Rückweg durften wir uns allerdings noch auf ein paar Highlights freuen. Zuerst fuhren wir mit unserem Bus zum Barfußpark nach Egestorf. Jürgen Persil, Gästeführer des Parks, begrüßte uns bei leider nicht so schönem Wetter. Ein paar mutige unter uns zogen sich trotz Regen und Kälte die Schuhe und Strümpfe aus uns folgen der Führung durch den Park barfuß. Der Weg war barfuß schon eine Herausforderung, es ging auf und durch verschiedene Untergründe (Glas, Lehm, Torf, Stein usw.) quer durch den Park. Pause zum gesunden durchatmen machten wir im Salzineum. Dieser Raum ist durch und durch mit Salz verkleidet und man hatte das Gefühl salzige Nordseeluft zu atmen. Weiter ging es mit dem Bus zum "Verrücktem Haus" nach Bispingen. Dieses Haus steht Kopf! Durch die leichte Schräglage und den nun verkehrten Blickwinkel spielten unsere Sinne verrückt. Allen wurde mehr oder weniger schwindelig was den Spaß dieser ungewöhnlichen Hausbesichtigung aber nicht minderte. Krönender Abschluss unserer Reise war ein gemeinsames Kaffeetrinken im wunderschön romantisch gelegenem Hof Café des "Albers Rosenhof" in Behringen-Bispingen. Dort wurden wir in den neu gestalteten, ganz individuell eingerichteten kleinen Stuben mit selbstgebackenen Torten und frischem Kaffee erwartet.

Bilder von der Lüneburg-Fahrt in unserer Bildergalerie

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Unser Plakat für den LandFrauen-Kultursommer

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Buttern wie bei Großmuttern

Bassumer Landfrauen zeigen Kindergartenkindern das Leben auf dem Zimdars-Hof

Unter dem Motto "Landwirtschaft für kleine Hände" ging es kürzlich für 23 Mädchen und Jungen aus dem Bassumer Rentei-Kindergarten auf den Bauernhof von Familie Zimdars, der direkt an der B 61 (Sulinger Landstraße) zwischen Bassum und Apelstedt liegt. Eingeladen haben die Bassumer Landfrauen, die dieses Projekt einmal im Jahr, immer auf einem anderen Hof und mit anderen Kindergartenkindern, anbieten.

Die Kleinen, die mit drei Betreuern und Pastor Wiardus Straatmann gekommen waren, zeigten großes Interesse an den verschiedenen Stationen, die es bei Zimdars zu erkunden galt. So durften sie zu den Kälbern in den Stall, um sie zu streicheln, haben Zwerghühner und Gänse gesehen, haben ein Bienenvolk besucht und im Kuhstall die Milchkühe mit feinem Heu füttern dürfen. An einer anderen Station wurde gebuttert, was das Zeugs hält, es sind Erdbeeren "verletzungsfrei" geschnitten und Brötchen gebacken worden. An einer Haferquetsche wurden Haferflocken hergestellt. Wer Lust hatte zu malen, dem standen Zeichenblock und Malstifte zur Verfügung, andere wiederum tollten auf dem Parkplatz von Familie Zimdars mit diversen Minitreckern umher.

"Bauerhöfe sind ideale Lernorte für Kinder, um den Anbau von Nahrungsmitteln sowie die Milch und Fleischwirtschaft hautnah kennenzulernen und zu erleben, alles mit allen Sinnen erkunden zu können, zu riechen, zu schmecken und zu fühlen", so Gisela Buschmann, eine der beiden Vorsitzenden des Landfrauenvereins Freudenberg Bassum. Neben Mitgliedern der Familie Zimdars waren zehn Landfrauen „im Einsatz“. Sie erklärten alles bis ins Detail, antworteten geduldig auf die vielen Fragen der Kinder und waren zum Schluss damit beschäftigt, zum gemeinsamen Picknick, das in fröhlicher Runde auf Strohballen eingenommen wurde, den inzwischen hungrig und durstig gewordenen Kindern Erdbeeren mit Quark, Brötchen mit Kräuterbutter sowie Erdbeer- und Bananenmilch zu "servieren". "Mir hat am besten das Buttern gefallen", so die kleine Merle während Charlotte mit viel Begeisterung einen kunterbunten Bauernhof ausgemalt hat. "Und ich fand es toll, mal Kühe mit Heu füttern zu können", strahlt Emilia über ihr ganzes Gesicht. Weitere Bilder in unserer Bildergalerie. -old

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Ein Hochbeet im Entstehen

LF-Online-Redakteur und förderndes Vereinsmitglied, unser "LandMann" Berthold B. Kollschen hat nach dem Vortrag von Ulrike Tubbe-Neuberg angefangen, ein großes Hochbeet nach den Empfehlungen der Referentin in seinem Garten in Bramstedt zu bauen. Den Fortschritt des Baues haben wir unter "Galerie" in verschiedenen Stufen per Fotos als ein Beispiel eingestellt. Der Bau ist noch nicht abgeschlossen. Die letzten Fotos folgen entsprechend des Baufortschritts. Vielleicht hat die eine oder andere LandFrau Lust, dem Beispiel zu folgen.

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Alles über Hochbeete

Ulrike Tubbe-Neuberg referiert in Stövers Landgasthaus - Viele interssierte Zuhörer

"Lohnt sich das? Fragt der Kopf. Nein, sagt das Herz. Aber es tut soo gut", waren die abschließenden Worte unserer Referentin Ulrike Tubbe-Neuberg, die am Montagabend in Stövers Landgasthaus in Groß Henstedt alles über Hochbeete erzählte und dafür einen großen Applaus erntete.

Eingeladen hatten wir Bassumer Landfrauen und hatten an einem Wochentagabend mit einem derartigen Interesse nicht gerechnet. "Es sind weit mehr gekommen, als wir gedacht haben", strahlt Birgit Meyer-Borchers, die nicht nur 70 Interessierte begrüßen, sondern mit Ulrike Tubbe-Neuberg von der Landwirtschaftskammer Hannover auch eine absolute Spezialistin als Referentin präsentieren konnte.

"Ich möchte alle auf Hochbeete sensibilisieren“, so Tubbe-Neuberg, die bei uns Bassumer Landfrauen mit ihrem Vortrag offene Türen einlief. Unter dem Motto "Hochbeete - Gemüse ernten auf kleinsten Raum" führte sie zunächst aus, dass Hochbeete aller Arten und Ausführungen in der Gartengestaltung immer mehr Raum einnehmen, als zunehmend eine große Rolle spielen. Mit ihnen würden viele Gartenbesitzer, besonders die, die "Rücken" haben, bequemes Gärtnern verbinden und eine neue Lust auf Gemüseanbau entwickeln. Dazu komme das Vertrauen in eigene Ernteprodukte, Naturerfahrungen und Erntefreuden sowie durch Duft eine gewisse Sinnlichkeit zu spüren.

"Der Gemüseanbau ist in privaten Gärten in den vergangenen 15 Jahren stark zurückgegangen", so die Referentin. Durch das Anlegen von Hochbeeten jedoch sei die Sehnsucht zurückgekommen, "Möhren einfach aus der Erde ziehen, sie an der Hose abzuwischen und gleich verzehren zu können", schwelgte Tubbe-Neuberg und löste dadurch ein zustimmendes Raunen der Erinnerung in unserem aufmerksamen Publikum aus.

Dann aber kam sie gleich auf das Wesentliche beim Bau von Hochbeeten, auf das, was auf jeden Fall beachtet werden müsse: Die Standortfrage, die Idealmaße, die Baumaterialien für die äußere Hülle, die Innenausstattung die Hochbeetbefüllung in Schichten, die Anbauplanung, die Ernteverfrühung und auch die Ernteverlängerung.

Im Rahmen ihres Vortrages streifte sie außerdem noch sogenannte "Fahrradgärten", die meistens in Parzellen angelegt seien, sie sprach das Guerilla-Gardening an, bei dem in öffentlichen Bereichen freie Plätze bepflanzt werden und wies auch noch auf Hügelbeete hin, die allerdings kaum noch vorkommen würden. Besonders beliebt bei jungen Menschen sei der Gemüseanbau in Balkongärten, das Gärtnern also auf wirklich kleinstem Raum. "Und denken sie daran, dass es ganz wichtig ist, vor Einbringung der untersten Schicht in ihrem Hochbeet eine Sperre für kleine Nager mittels eines engmaschigen Drahtgeflechtes anzubringen", schmunzelte Ulrike Tubbe-Neuberg. "Denn was nützt Ihnen das schönste Hochbeet, wenn Wühlmäuse es als willkommenes neues Appartement sehen und es dankend annehmen".

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"Rank und schlank" beim LandFrauen-Frühstück

Reichlich Lachtränen zum Sketch der "Plattsnackers" und zum "Buck-Redner" Sönke Ruge

Sie bogen sich vor Lachen, klatschten frenetisch Beifall und waren vollkommen, im wahrsten Sinne des Wortes, aus dem Häuschen: Unsere 156 Gäste, 152 Frauen und vier Männer, die sich im Saal des Gasthauses Lüdeke in Nordwohlde zu unserem diesjährigen "LandFrauen-Frühstück" eingefunden hatten und sich köstlich amüsierten. Ein insgesamt dreistündiges Programm, garniert mit einem tollen und reichhaltigen Frühstücksbüffet, verging für alle wie im Fluge.

Nachdem unsere Vorsitzende Gisela Buschmann die so erfreulich vielen Gäste zum LandFrauen-Frühstück willkommen geheißen hatte, informierte sie kurz über das bevorstehende 70jährige Jubiläum unseres LandFrauenvereins. Der Verein wurde am 11. April 1947 gegründet, hat heute 520 aktive und 25 fördernde Mitglieder und will diesen Geburtstag am 26. August im Rahmen des LandFrauen-Kultursommers an der Bassumer Freudenburg gebührend feiern. Dazu habe man das "Moderne Orchester Syke" gewinnen können, das sich sehr auf seinen ersten Auftritt unter dem Dach der Konzertmuschel freut. Diese Veranstaltung findet gleichzeitig zum "Gartenkultur-Musikfestival 2017" statt.

Dann aber gab sie die Bühne frei für unsere schon fast berühmten "Plattsnackers" eine Gruppe um unsere Vorsitzende Birgit Meyer-Borchers mit Marie Dopmann, Ingrid Meyer, Sonja Beuße und Christine Iburg. Unter der Regie von Brigitte Heineke haben sie den Sketch "Rank und schlank" eingeübt. Schon mit den Stücken "Blaubeerjoghurt statt Donnerwetter" und "De Fohrstünn" beim LandFrauen-Früstück 2016 konnten die bravourösen Laiendarstellerinnen auf der ganzen Linie überzeugen. Mit "Schlank und rank" haben die "Plattsnackers" noch eins drauf setzen können. In schier unnachahmlicher Weise haben sich die Damen selbst auf die Schippe genommen, als zum einen zum radikalen Abnehmen durch Joggen und Gymnastik aufgefordert wurde, zum anderen aber Sekt, Chips, Kuchen und Schokoküsse in Massen konsumiert wurden. Diggi, Siggi, Lotte, Lisbeth und Heidi - so die Namen der flotten Truppe in dem Stück - traten zudem in einerseits viel zu engen Trikotagen auf und zeigten dabei zum anderen durch eingenähte Polster ihre Fülligkeit, der es zu Leibe zu rücken galt. Mit passenden Gesten, mit überschwänglichen Bewegungs- aber auch mit ihrem "Fressdrang" starteten die fünf immer wieder zu Angriffen auf die Zwerchfelder ihres dankbaren Publikums. Mit den bekannten Liedern "Aber bitte mit Sahne" von Udo Jürgens und "Atemlos" von Helene Fischer motivierten unsere "Schauspielerinnen" auch zum Mitsingen und zum Mitklatschen.

Als anschließend noch der Zauberer und Bauchredner Sönke Ruge aus Dörverden mit seinen Puppen "Klothilde" (eine sprechende Klobürste), mit dem neunjährigen Louie, der aus seiner Grundschulklasse erzählt und mit Oma Lola, die als Bewohnerin des Altenheims in Dörverden sich trotz ihres hohen Alters stolz auf die schönsten Haare im Kreise ihrer Mitbewohner zeigte und sich als "Flotte Lola" outete, gab es kein Halten mehr. Lachtränen flossen in Strömen, die Hände aller Besucher waren rot vom anhaltenden Beifall.

Tränen der Rührung sah man anschließend bei Annegret Weseloh, die an diesem Tage Geburtstag hatte und mit dem Lied "Happy birthday", in das alle Gäste einstimmten, gefeiert wurde. Als Gast war unter anderem Angela Temme dabei. Sie zeigte sich begeistert von den Angeboten der Bassumer LandFrauen und trat spontan dem Verein bei.

Viele Bilder von dem unterhaltsamen Vormittag haben wir in unsere Bilder-Galerie eingestellt. -old

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Unsere Seite ist mit Beginn des metereologischen Frühlingsanfangs(1.März)auf die blumenreiche Wiese als Rahmen umgestellt worden. Das macht doch Mut auf das, was hoffentlich jetzt kommt: Schönstes Frühlings- und Sommerwetter.

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Do it for you!

Farb- und Typberatung mit Pamela Warnke

Zwei Tage, die ganz und gar der Schönheit gewidmet waren liegen hinter uns. Pamela Warnke, Typ,- Farb- und Schminkberaterin, aus Langwedel hat uns an zwei Tagen in vier Kleingruppen zu je 6 Frauen wertvolle Tipps gegeben und Tricks gezeigt wie wir uns kleiden können um unseren Typ bestmöglich zu unterstreichen.

Mit Hilfe von speziell entwickelten Tüchern und einer genauen Analyse des Hautuntertons sowie unserer Haar- und Augenfarbe wurden wir in verschiedene "Farbtypen" eingeteilt. Dabei unterscheidet Pamela Warnke zwischen vier verschiedenen Farbtypen (Frühlings,-, Sommer,- Herbst,- und Wintertyp). So konnten wir selber vor dem Spiegel feststellen, mit welchen Farben wir frischer und dynamischer oder sogar langweiliger und älter aussehen. Nach der Farbanalyse konnten wir mithilfe von Farbkarten prüfen ob unsere mitgebrachte Garderobe (jede Frau sollte 5 Lieblingsstücke mitbringen) zu uns passt oder nicht.

Zum Schluss bekamen wir noch Tipps welcher Ausschnitt zu unserer Gesichtsform passt und welche Accessoires unseren "neue" Style am besten unterstreichen. "Wow, siehst Du heute toll aus!" Das werden wir uns ab jetzt jeden Morgen vor dem Spiegel selber laut zurufen!

Ein paar Fotos haben wir unter "Bilder-Galerie" ein gestellt.

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KreisLandFrauen tagen in Neubruchhausen

Der nachfolgende Artikel ist am 6. März 2017 in der Kreiszeitung zu lesen:

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LandFrauen beim Schulstartfestival

Biider in unserer Bildergalerie

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Unsere neuen Mitglieder mit viel Beifall begrüßt

Jahreshauptversammlung 2017 verläuft in Superstimmung

Mit Ursel Born als Vorstandsmitglied und Annelies Reineke als Ortsvertrauensfrau (vorn im Bild von links) sind zwei verdiente Mitglieder aus ihren Ämtern verabschiedet worden. Neu hinzugekommen sind Imke Köhrmann, Ilka Cordes und Ursel Hubrich als Ortsvertrauensfrauen (Bildmitte von links) eingerahmt von Birgit Meyer-Borchers (ganz links) und Gisela Buschmann.

Es war kein einziger Platz mehr frei an den hübsch, mit kreativer Deko geschmückten Tischen, als Birgit Meyer-Borchers am Donnerstagnachmittag die Jahreshauptversammlung im Gasthaus Freye eröffnete. Mehr als 110 Mitglieder und Förderer des Vereins waren erschienen.

Nach einer gemütlichen Kaffeestunde bei Stachelbeertorte und Butterkuchen arbeitete unser Vorstand die Regularien ab, die von der Versammlung einstimmig abgesegnet wurden. Wahlen standen in diesem Jahr nicht an. Im Mittelpunkt unserer Versammlung standen die Verabschiedungen von Ursel Born als Vorstandsmitglied sowie der Ortsvertrauensfrauen Heike Rösner und Annelies Reineke. Für alle drei hatten mit Gisela Buschmann und Birgit Meyer-Borchers unsere beiden Vorsitzenden ausführliche Laudatien vorbereitet, in denen sie noch einmal auf die Verdienste der, aus ihren Ämtern verabschiedeten Frauen eingingen. Die Versammlung erhob sich anschließend von den Plätzen und spendete langanhaltenden verdienten Applaus.

Als neue Ortsvertrauensfrauen sind anschließend Imke Köhrman, Ilka Cordes und Ursel Hubrich vorgestellt worden. Als Neuerung im Ablauf der Jahreshauptversammlung hat der Vorstand eine Bilderserie von mehr als 150 Fotos projeziert, die allen Anwesenden noch einmal die Höhepunkte des Programms 2016 vor Augen führten. Auch dieser Tagesordnungspunkt ist von den überaus gut aufgelegten Mitgliedern mit viel Beifall bedacht worden.

Im Rahmen verschiedener Veranstaltungen haben wir Bassumer Landfrauen wieder eine namhafte Summe einnehmen können, die zum einen dem Projekt "EnLeKo" (Entdecken, Lernen, Kochen) der GS Mittelstraße mit 400 Euro und dem Verein "Kochen mit Kindern" des Landfrauen-Kreisverbandes mit 200 Euro zugute kommen. Für das Projekt an der GS Mittelstraße hat Sabine Nörmann den Betrag entgegen genommen, für den Kreisverband war die Vorsitzende, Jutta Hohnholz, anwesend. "Wir sind im Vorstand total stolz auf unsere Mitglieder", schlossen die beiden Vorsitzenden den offiziellen Teil der Versammlung. "Wir haben in 2016 32 neue Mitglieder aufnehmen können, was bei 22 Abgängen ein Plussaldo von zehn Mitgliedern ausmacht. Nur wenige Vereine können mit einer solchen Bilanz aufwarten, zumal wir seit dem 1. Januar dieses Jahres bereits wieder 13 Neuaufnahmen verzeichnen konnten". Die auf der Versammlung anwesenden neuen Mitglieder sind namentlich aufgerufen und in unserem Kreis, ebenfalls mit viel Applaus willkommen geheißen worden.

Die Jahreshauptversammlung 2017 endete mit einer Vorstellung der geplanten Kanadareise, die Thorsten Müller von Landlust-Reisen präsentiert hat.

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Medizinische Versorgung der Zukunft sicherstellen

Die niedersächsischen Landesverbände der LandFrauen und die Niedersächsische Landjugend richten neun Forderungen für die Entwicklung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum an Entscheider in Politik und Gesundheitswesen.

Hannover – "Eine wichtige Bleibeperspektive für Menschen im ländlichen Raum ist eine verlässliche medizinische Versorgung – so schnell wie möglich müssen deshalb die Weichen richtig gestellt werden", mahnt die Vorsitzende des Niedersächsischen LandFrauenverbandes Hannover (NLV) Barbara Otte-Kinast. Gemeinsam mit dem Schwesterverband in Weser-Ems und der Niedersächsischen Landjugend richtet der NLV neun Forderungen an die Politik und an die Akteure im Gesundheitswesen wie die Vertretungen der Ärzte, der Gemeinden und der Krankenkassen.

Zu den Hauptforderungen in dem Papier gehören die Förderung von Ärzten bei Neugründungen und Übernahmen von Praxen im ländlichen Raum, flexible Arbeitsbedingungen für Ärzte im Angestelltenverhältnis, Entlastung durch nichtärztliche Praxisassistenten und flächendeckende Breitbandversorgung, um der Telemedizin Vorschub zu leisten.

Um mehr junge Menschen für ein Medizinstudium mit dem Ziel einer Tätigkeit im ländlichen Raum zu begeistern, muss das Image des Berufsbilds "Facharzt für Allgemeinmedizin" verbessert werden. Außerdem sollte eine angemessene Anzahl an Studienplätzen für Studierende, die auf dem Land praktizieren wollen, vorbehalten sein.

Alle Forderungen der drei Verbände zum Thema "Medizinische Versorgung" finden Sie im Positionspapier. Es steht zum Download bereit auf www.landfrauen-nlv.de, auf www.landfrauenverband-weser-ems.de und auf www.nlj.de.

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"Im Notfall keine Medizin?"

Niedersächsischer LandFrauenverband Hannover fordert Maßnahmen zum Erhalt von Apotheken im ländlichen Raum.

Hannover – Mit Sorge betrachtet der Niedersächsische LandFrauenverband Hannover (NLV) den zunehmenden Rückzug der Apotheken aus strukturell schwachen Gebieten und Stadtrandlagen. "Die Versorgung der Bevölkerung, insbesondere von älteren Menschen, vor allem mit rezeptpflichtigen Medikamenten wird in ländlichen Gebieten immer schwieriger", sagt Heide von Limburg, NLV Beisitzerin für die Entwicklung ländlicher Räume. Weder der Versandhandel noch die Einrichtung von sogenannten Rezeptsammelstellen (Briefkästen für Rezepte, die von Fahrern von Apotheken bedient werden) könnten das Versorgungsdefizit beheben. "Besonders gravierend ist die fehlende Notfallversorgung nachts, an Feiertagen oder bei akuten Erkrankungen", führt von Limburg aus. Doch auch die individuelle Beratung des Kunden, Gespräche über sachgerechte und altersgerechte Dosierungen, Gefahren für Allergiker, angepasste Arzneiformen bei Schluckbeschwerden und sachgerechte Aufbewahrung müssten weiterhin stattfinden. "Daher ist es wichtig, die Apotheken vor Ort zu stärken", fordert von Limburg.

Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EUGH), bei ausländischen Versandapotheken Preisnachlässe und die Zahlung von Boni auch bei rezeptpflichtigen Arzneien zuzulassen, führt zu einer deutlichen Wettbewerbsverzerrung zwischen Online-Versandapotheken und Vor-Ort-Apotheken. Letztere sind an die in Deutschland geltende Arzneimittelverordnung und die festgeschriebenen Preise gebunden und erheblich benachteiligt. Geben örtliche Apotheken auf, geht das nicht nur zulasten des Verbrauchers, sondern auch der Arzneimittelsicherheit. Außerdem gehen qualifizierte Arbeitsplätze – vielfach von Frauen – verloren.

Im Interesse der Menschen, die auf dem Land Leben, steht die Politik in der Verantwortung, die Arzneimittelversorgung zu sichern. "Um die Abwärtsspirale der Infrastruktur auf dem Land aufzuhalten fordert der NLV geeignete Maßnahmen, die den Rückzug der Apotheken eindämmen", sagt von Limburg.

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Volle Kraft voraus im Jahr 2017!

Niedersächsischer LandFrauenverband Hannover startet mit einer Vielzahl von Projekten und Aktivitäten durch

Hannover – Mit dem Niedersächsischen LandFrauenverband Hannover (NLV) verspricht das Jahr 2017 im besten Sinne turbulent zu werden. Denn der Verband hat sich eine Vielfalt von öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten und Projekten vorgenommen. "Wir LandFrauen reden nicht nur, wir packen die gesellschaftlichen Themen an, die uns auf den Nägeln brennen", sagt die Landesvorsitzende Barbara Otte-Kinast.

Zu den besonders öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten zählt die Auftaktveranstaltung zum NLV-Dreijahresthema "Integration mit Herz und Verstand – LandFrauen schaffen Begegnungen" am 29. März im Grenzdurchgangslager Friedland (Landkreis Göttingen). Hier wird es um verschiedene Aspekte von "Integration" gehen und eine Führung durch das Lager geben. Außerdem wird der NLV seine Handreichung für die Bildungsarbeit seiner Vereine vorstellen. "Viele unserer Vereine sind bereits in der Flüchtlingshilfe aktiv, mit unseren Impulsen wird sich das Engagement noch verstärken", ist sich Otte-Kinast sicher.

Am 11. Juni laden niedersachsenweit LandFrauenvereine ein zu "Hereinspaziert – in lebendige Dörfer und Gärten! – der LandFrauen-Aktionstag". Gemeinsam mit dem LandFrauenverband Weser-Ems zeigt der NLV einem breiten Publikum dann zum zweiten Mal Dorfleben in seiner schönsten Form. Ganze Dorfgemeinschaften bereiten schon jetzt Ausstellungen, Rundgänge und Darbietungen vor. Bei der fünften Aktionswoche "Landwirtschaft für kleine Hände" werden Kindergartenkinder Landwirtschaft mit allen Sinnen erleben. Gemeinsam mit dem Landesverband Weser-Ems lädt der NLV vom 15. bis 19. Mai auf die teilnehmenden Höfe ein.

Das ebenfalls landesweite Projekt "Kochen mit Kindern" geht mit teilweise neu aufgelegten Materialien ins zwölfte Jahr. Dabei bringen LandFrauen Schulkindern bis zur sechsten Klasse an Aktionstagen den Umgang mit Lebensmitteln näher. Weiterhin qualifiziert der NLV Frauen in der Landwirtschaft in dem Projekt "Dialog auf Augenhöhe – Landwirtschaft qualifiziert erklären". An einem Oktober- und einem Novemberwochenende werden die Teilnehmerinnen Kommunikationstechniken trainieren und anschließend Besuchergruppen auf ihre Höfe einladen.

Gleich vier Mal startet der NLV-Workshop „Er-folg wird weiblich – Frauen stärken!". Dabei lernen Frauen, die eine Führungsposition innehaben oder anstreben – egal ob im Beruf, in der Politik oder im Verband, sich in Männerdomänen zu behaupten. (Orte und Termine auf www.landfrauen-nlv.de) Neben seiner vielfältigen Bildungs- und Gremienarbeit wird sich der NLV darüber hinaus mit einem Stand und einer Podiumsdiskussion bei der "Tarmstedter Ausstellung" (7.–10. Juli) präsentieren, er plant ein Scheunengespräch anlässlich Erntedank und lädt seine Ehemaligen am 13. Juni ins Haus am Steinberg nach Goslar.

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Glühwein, Kuchen und fröhliches Wandern

Winterwanderung 2017 in Kastendiek und Gräfinghausen-Kätingen

Es war kalt unterwegs, aber kein Wunder, denn es ist ja Winter. Und unsere Winterwanderung fand nach langer Zeit mal wieder bei Eis und Schnee statt. Herrlich, diese tollen Eindrücke der mit schnee- und gefrorenem Rauhreif bedeckten Landschaft, einer wahren Zuckerbäckerwelt.

Wir waren mit 63 LandFrauen unterwegs. Es ging von Kastendiek über Gräfinghausen-Kätingen zurück zum Schützenhaus des SV Kastendiek. Gut drei Stunden marschierten wir bei bester Stimmung und Laune. Bei einem Zwischenstopp sind wir mit Glühwein, heißem Apfelsaft und selbstgebackenen Keksen verwöhnt worden, das das Team unserer Ortsvertrauensfrau Annemarie Rendigs zusammen mit Anke Peters, Heidi und Horst Poggenburg, Gisela Meyerholz. Melitte Meyer, Rosel Bogus, Irma Kattau und Margret Schafrannik vorbildlich, so wie den gesamten Marsch, vorbereitet hatte. Ein großer Dank an alle, die tatkräftig mitgeholfen haben, um die Winterwanderung 2017 zu einem tollen Erlebnis werden zu lassen. Unterwegs erzählte uns Annemarie von den Besonderheiten, die hier und dort am Wegesrand lagen.

Wieder angekommen am Kastendieker Schützenhaus glaubten wir unseren Augen nicht zu trauen: Da warteten doch zehn Torten auf uns, eine schöner und leckerer als die andere. Auch ein Butterkuchen durfte nicht fehlen. Dazu bekamen wir heißen, aromatisch duftenden Kaffee, der uns nach der herrlichen Wanderung sehr gut tat. "Annemarie, das hast du mit deinem Team großartig organisiert", war dann auch die einmütige Meinung der Gruppe, die nochmals einen großen Dank aussprach. Mehr Fotos in unserer Bildergalerie. Text und Fotos: BMB

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Schöne Geschichte in der Kreiszeitung mit Christine Iburg

Die Geschichte ist zusätzlich noch unter "Presse-Artikel" eingestellt. Dort ist sie gut zu lesen.

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Unsere Arbeitsgemeinschaften in 1/2017

ab Dienstag, 24. und 31. Januar 2017, danach 14-tägig

AG Tanzen

Neueinsteiger sind jederzeit herzlich willkommen! Treffpunkt: Gasthaus Freye, Osterbinde Uhrzeit: 19.00 Uhr Leitung und weitere Infos: Hanna Brunner, Tel.: 04241-2176

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ab Mittwoch, 11. Januar 2017

AG "Kraft und Mobilität für Rücken und Seele"

Es werden rücken- und muskelstärkende Übungen angeboten, sowie das Gleichgewicht trainiert. Am Schluss gibt es dann noch eine kleine Entspannung. Mitzubringen sind Handtuch und Wolldecke. Treffpunkt: Casa Vita, Osterbinder Str. 14, Bassum Uhrzeit: 19.00 Uhr bis 20.00 Uhr Kosten: € 50,00 für 10 Abende Anmeldung: Stefanie Menzel, Tel.: 04241-3292 oder per E-Mail: stefaniemenzel74 @gmail.com

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ab Donnerstag, 19. Januar 2017 jeden 3. Donnerstag im Monat

Plattdeutsche Aussprache am "Runden Tisch"

Wir wollen in gemütlicher Runde zusammensitzen und uns in plattdeutscher Sprache unterhalten, nach dem Motto "Platt snacken is cool". Wer das noch nicht kann, der wird es hier lernen. Uhrzeit: 19.30 Uhr Treffpunkt: Heimatstube auf dem Freudenburggelände, Bassum Anmeldung: nicht notwendig

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ab Donnerstag, 26. Januar 2017

jeden 4. Donnerstag im Monat

LandFrauen-Lesekreis mit Jutta Harbecke

Am 26.01.2017 wird zunächst der Roman "América" von T.C. Boyle besprochen

Treffpunkt: Heimatstube auf dem Gelände der Freudenburg, Bassum Uhrzeit: 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr Kosten: € 2,00 pro Teilnehmer und Abend Weitere Infos: Heimke Möhlenhof, Tel. 04249-729 oder E-Mail: heimke.moehlenhof@gmx.de

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Adventsfeier einmal anders

Neben einer adventlichen Kaffeetafel gab es viel weihnachtliche Musik, tolle Theaterszenen und Tipps von Referentin Ingeborg Pflicht - sie ist für Heidrun Kuhlmann eingesprungen, die überraschend absagen musste - den Alltag besser zu meistern.

"Es ist besser im Heute zu leben" oder "fangt mit einem Dank den Tag an" oder "sagt euch, heute ist mein bester Tag!" Diese und viele weitere Empfehlungen hatte Ingeborg Pflicht im Gepäck, als sie am vergangenen Freitag im Saal des Gasthauses "Hotel zur Post" in Neubruchhausen knapp 135 Bassumer Landfrauen das Positive vom "Hier und jetzt" zu vermitteln suchte.

In ihrer ihr eigenen, sehr motivierenden Art "rauschte" Ingeborg Pflicht immer wieder durch die Reihen, forderte uns Landfrauen zum Mitmachen auf und brachte so unsere gesamte Adventsgesellschaft in Bewegung. "Steht auf und zeigt, was ihr habt, macht euch gerade, wie eine Rose und zeigt Dornen, die für ein gesundes Selbstvertrauen stehen", so Pflicht.

Sie sprach weiter über das Glück und die Liebe, über positive Momente, die im Körperinneren für rote Blutkörperchen sorgen und Glückshormone ausschütten. "Glück muss man festhalten", sagt die Motivatorin und empfahl uns, ein "Glücksbuch anzulegen, in das alle Glücksmomente niedergeschrieben werden sollten. "Dreimal am Tag was Schönes sehen und das auch aufschreiben", ihr Crédo zum Thema Glück.

"Liebe ist nicht nur Sex", befindet Ingeborg Pflicht, als es um diese Gefühle geht. "Liebe sind unsere Kinder, Liebe ist ein gutes Buch, Liebe zu mir selbst ist ebenso wichtig wie die Nächstenliebe", konstatiert die Referentin, die sich während ihres bemerkenswerten Vortrages keinen Moment der Ruhe gönnte. "Liebe ist auch Zärtlichkeit, Zuwendung und Zeit haben, denn Kuscheln und Küssen kostet nichts. Das können wir im Übrigen von der heutigen Jugend lernen. Wer gibt bekommt zurück". "Ja, was glaubst Du denn?" Diese Frage stellte Pastorin Ines-Maria Kuschmann in ihrer kurzen Andacht in den Raum und forderte die Landfrauen auf, die Gedanken dazu aufzuschreiben. Damit setzte sie eine Aktion fort, die beim Bassumer Advent zum Lutherjubiläum in der "Schreibwerkstatt" der Stiftskirche ihren Anfang genommen hatte. "Alle aufgeschriebenen Gedanken werden zu einem Kunstwerk zusammen gefügt, das im Rahmen einer Ausstellung in der zweiten Jahreshälfte des kommenden Jahres zu sehen sein wird", so die Pastorin. Den weihnachtlich musikalischen Rahmen gestaltete mit viel positiver Ausstrahlung die Gitarrengruppe Asendorf, während die Kinder aus dem "Haus der kleinen Füße", dem Neubruchhauser Kindergarten, das Stück "Grummel feiert Weihnachten" unter dem großen Beifall von uns begeisterten Landfrauen auf die Bühne brachten. -old

Bilder zur Adventsfeier haben wir in unsere Bildergalerie eingestellt

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Große Weidenkugeln flechten

Man nehme:

75,1 kg franz. Weide (250, 200, 180 cm lang) und weiche sie 3 Wochen in Wasser ein. 15 Rollen Bindedraht.

Dazu 35 LandFrauen bei drei Workshops mit Rosenscheren, Seitenschneidern, evtl. Handschuhe, alte Handtücher (nicht für den Schweiß), 20 cm Pflaster.

Und weil alles richtig angewendet wurde, kamen dabei 53 herrliche Kugeln raus. Zwar mehr oder weniger rund, aber absolut Super!

Auch der Spaß und das leibliche Wohl kamen nicht zu kurz. Bei Kaffee, Eierlikör, Käse- und Butterkuchen oder Brötchen wurde auch Pausen gemacht. Es gab auch schon viele Rückmeldungen, wo die Kugeln jetzt schon als Deko glänzen.

Spaß hat es gemacht, obwohl es sehr anstrengend für die Hände war. Und was das Handtuch angeht: Damit werden die Weidenruten abgetrocknet, bevor sie gebogen werden.

Liebe Grüße an alle LandFrauen und unseren Gästen

Christine Iburg, Stühren

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Gut verpackt? - Schadstoffe aus der Verpackung

Zur Begrüßung fragte Dorothee Seelhorst uns, mit einem zwinkern im Auge, ob wir uns wirklich einen Vortrag zu so einem "trockenen" Thema anhören wollen. Die Diplom-Oecotrophologin von der Verbraucherzentrale Niedersachsen freute sich über unser Interesse zu so einem wichtigen, aber eben recht trockenen Thema.

Jeder von uns hat es im Durchschnitt mit sechs Lebensmittel-Verpackungen am Tag zu tun. Lose Lebensmittel sind kaum noch zu bekommen. Und wenn, werden Sie meistens noch im Geschäft in kleine Plastik- oder Papiertüten gepackt. Erstaunt waren alle, dass auch Papier- und Kartonumverpackungen belastet sind. Denken wir doch, dass es eigentlich besser ist, Lebensmittel in einer Papier- statt in einer Plastikverpackung zu kaufen. Oft wird recyceltes Papier verwendet, in dem eine gewisse Menge Mineralölrückstände zu finden sind. Es sollte auf jeden Fall vermieden werden, Lebensmittel direkt mit dem Papier (besonders mit der bedruckten Seite)in Kontakt zu bringen.

Generell empfiehlt es sich, Lebensmittel zu Hause aus der industriellen Verpackung herauszunehmen und in Glasbehälter umzufüllen. Das geht jedoch nur bei lange haltbaren Lebensmitteln. Für die Lebensmittel-Kunststoffverpackungen gibt es eine Migrationsverordnung (Migration= Übergang von Stoffen zwischen Füllgut und Verpackung). Dabei ist zu beachten, dass jede Kunststoffverpackung für eine bestimmte Aufgabe hergestellt wird. So sollte in einem Joghurtbecher nur Joghurt eingefüllt werden und in eine Eisschale dürfen keine anderen Lebensmittel als Eis hinein. Viele Verbraucher verwenden Umverpackungen weiter. So wird beispielsweise der Eispott gerne zum Einfrieren für Suppen verwendet. Das sollte auf gar keinen Fall machen, so die Referentin.

Frischhaltefolie kann unbedenklich genutzt werden. Lebensmittel am besten auf einen Porzellanteller oder in eine Schale legen und mit Frischhaltefolie abdecken als in Plastiktöpfchen umzufüllen.

Keine Angst brauchen wir bei PET-Trinkflaschen zu haben. Vermeiden sollten wir Verpackungen aus Metall und Alufolie.

Allen Anwesenden haben diesem "trockenen" Thema sehr, sehr interessiert zugehört. Dorothee Seelhorst hat es geschafft, dieses Thema sehr kurzweilig an die Frau zu bringen. Im Anschluss wurden noch jede Menge Fragen von Dorothee Seelhorst gerne und erschöpfend beantwortet. -cola

Ein paar Fotos haben wir in unsere Bildergalerie eingestellt.

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Moorwelten und Kraniche

LF-Tour zum Erlebniszentrum "Moorwelten"

Einen ausführichen Tourbericht hat Birgit Meyer-Borchers verfasst. Wir haben den Text den Bildern in unserer Bildergalerie vorangestellt.

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Kochen mit Kindern 2016

Wir Bassumer LandFrauen haben in den vier Grundschulen der Stadt zum Thema "Obst und Gemüse" mit allen Dritt- und Viertklässlern gekocht.

Unser Foto entstand in der GS Bramstedt und zeigt die engagierten Kinder sowie Ina Ritterhoff (LF), Schulleiter Tobias Baron, Andreas Bernhard als Elternteil, Gitta Bergmann (LF) und Schulassistentin Maren Meyer-Poggenburg (von links).

"Bunt, vielseitig und gesund - Obst und Gemüse als Fitmacher" lautet in diesem Jahr das Thema der 15. Aktion "Kochen mit Kindern" von fünf Landfrauenvereinen des Kreisverbandes Grafschaft Hoya, unterstützt von der hauswirtschaftlichen Beratung der Landwirtschaftskammer in Sulingen. Für Bassum waren wir dabei und haben in den Grundschulen Petermoor, Bramstedt, Neubruchhausen und Mittelstraße jeweils in den dritten und vierten Klassen mit den Kindern gekocht.

Zur diesjährigen Jubiläumsaktion hat sich der Kreisverband Grafschaft Hoya für alle mitmachenden Kinder etwas Besonderes ausgedacht: Die Kleinen sind allesamt mit einem Sparschäler beschenkt worden.

Schon bei den Vorbereitungen dürfte manchem Kind das Wasser im Mund zusammen gelaufen sein, als die Kraftsuppe für Teufelskicker, leckere Heidelbeermuffins oder auch süffige Drachenmilch zubereitet wurden. Dabei können alle Kinder schneiden und rühren nach Herzenslust. Dazu kommen spannende Momente am Erlebnistisch, wo unter anderem ein Geruchsmemory, eine Fühlkiste, ein Kreuzworträtsel und ein Schälwettbewerb zu erledigen waren.

Auch ein wenig Theorie hatten die Schülerinnen und Schüler zu meistern. Welches Obst und Gemüse wächst auf heimischen Feldern und Gärten? Welche Teile der Gemüsepflanzen sind essbar? Warum sind Obst und Gemüse so gesund? "Das will ich später auch alles können", rief der kleine Maurice voller Begeisterung aus, als er als Schüler der Grundschule Bramstedt Andreas Bernhard über die Schulter schauen durfte, der gerade dabei war, "Affenmuffins" aus Kürbis zuzubereiten. Bernhard, der gelernter Koch ist, hat sich als engagiertes Elternteil der Aktion von uns angeschlossen und zusammen mit Gitta Bergmann und Ina Ritterhoff mit den Kindern gekocht. Große Augen auch beim Inklusionskind Sönke, der, wie alle anderen auch, mit viel Spaß und Enthusiasmus bei der Sache war.

"Wir haben heute nur ein Pflaster benötigt, um eine kleine Schnittwunde zu versorgen", so Schulassistentin Maren Meyer-Poggenburg, die als Betreuungsperson für das Inklusionskind mit von der Partie war. -old

Bilder zur Aktion haben wir in unsere Bilder-Galerie eingestellt.

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"Schimpft nie mit vollem Mund über Landwirte"

Ricarda Rabe als "Landwirtschaftsministerin" der Kirche zu Gast bei uns Bassumer LandFrauen

Gisela Buschmann (rechts) bedankt sich bei Referentin Ricarda Rabe mit einem Geschenk.

"Die Leute schauen heute mit einer unglaublichen Naivität auf die Landwirtschaft", stellt Ricarda Rabe bei ihrem Vortrag "Landwirtschaft im Spannungsfeld der Gesellschaft" fest, den sie am vergangenen Sonnabend vor 59 Bassumer Landfrauen im Gasthaus Ellinghausen im Rahmen unseres ersten Herbstfrühstücks in Wedehorn gehalten hat. Sie hat sich selbst als "Landwirtschaftsministerin der Kirche" humorvoll vorgestellt. "Der ländliche Raum entwickelt und verändert sich ständig. Veränderungen, die die Gesellschaft und mit ihr die Kirche im ländlichen Raum stark herausfordern". So ist es auf der HP von Ricarda Rabe, als gelernte als Pastorin für den kirchlichen Dienst auf dem Lande zuständig, zu lesen. Sie ist in einem landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen, hat Theologie studiert und als Pastorin eine geraume Zeit in Steimke gearbeitet.

Wie gelingt ein gutes Zusammenleben in den Kommunen und Dörfern mit den dort lebenden und arbeitenden Menschen - und wie ist das kirchliche Leben mit den vorhandenen Ressourcen in der sich wandelnden Gesellschaft zu gestalten, heißt es weiter. Nur noch ein geringer Teil der Bevölkerung, 1,5 %, sei in der Landwirtschaft selbst tätig. Es bestehe aber ein hohes gesellschaftliches Interesse an guter und gesunder Nahrung, einem wertschätzenden und ökologisch sinnvollen Umgang mit dem Land und den Tieren.

"Wachsen oder weichen" hieß es in den 70iger Jahren, später war die Prämisse "immer mehr schaffen in immer kürzerer Zeit" und heute ist globales Denken und Handeln angesagt. Das habe zur Folge, dass immer mehr kleine Bauern aufgeben müssen. "Wir entfernen uns immer mehr von dem, was Landwirtschaft heute noch ist, die Menschen sind ganz weit weg von dem, was Landwirtschaft ist", so Rabe. Dennoch konstatiert die Referentin: "Wir Bauern sind eine Bank". Dabei macht Ricarda Rabe auf einen Aufkleber aufmerksam, den sie an einem Auto gesehen hatte: "Schimpft nie über Landwirt mit vollem Mund". Das träfe das Thema auf den Punkt.

Landwirtschaft sei nicht das Gruselbild, was häufig in den Medien gezeichnet werde, so Rabe weiter. Die Nerven liegen in vielen Betrieben zwar blank, da die meisten Landwirte stark um ihre Existenz kämpfen müssen. Allein die niedrigen Preise, diktiert von den großen Lebensmittelketten, machen den Unternehmen zu schaffen. So könne es nicht sein, dass beispielsweise aufgrund hoher Tierarztkosten kranke Tiere nicht behandelt werden, um nicht in finanzielle Schieflage zu geraten, um noch einigermaßen wirtschaftlich zu arbeiten. Hinzu kommen auch oft Generationskonflikte auf den Höfen, die es zu schlichten gilt. Hier macht Ricarda Rabe auf die Landwirtschaftlichen Sorgentelefone und die Familienberatungen Niedersachsen aufmerksam. Es gelte dabei, gemeinsam neue Wege zu finden, zu ermutigen, zuzuhören und zu spüren.

Auch das "Evangelische Dorfhelferinnenwerk Niedersachsen e.V." bietet verlässliche Hilfe an. Die Dorfhelferinnen springen ein, wenn Notsituationen in Familien auftreten. Sie betreuen Kinder mit allem, was dazu gehört, sie führen den Haushalt in gewohnter Weise weiter und sind für kranke Menschen sowie für Menschen mit Behinderungen da. Drei der Dorfhelferinnen haben unser Herbstfrühstück genutzt, um sich und ihr Werk vorzustellen. Als Einsatzleiterin war Elsbeth Garbers aus Süstedt dabei.

Zum Schluss der Veranstaltung hatten die Frauen Gelegenheit, Fragen zu stellen oder auch das Gehörte zu kommentieren. So war Dorle Bruns aus Groß Henstedt der Meinung, dass das so wichtige Thema doch prädestiniert für eine Talkshow sei. Annegret Nüstedt aus Döhren beschwor den Dialog und wünscht sich mehr positive Öffentlichkeitsarbeit während für Elke Steding aus Bramstedt das Thema "Klimawandel" zu kurz gekommen ist.

Unter großem Applaus bedankte unsere Vorsitzende, Gisela Buschmann bei Ricarda Rabe und den Dorfhelferinnen. Einen Extraapplaus gab es für die Küche, die ein ausgesprochen reichhaltiges und abwechslungsreiches Frühstück vorbereitet und serviert hatte. "Das war unser erstes Herbstfrühstück", so Gisela Buschmann, die sich aufgrund des guten Zuspruches vorstellen kann, im kommenden Jahr erneut eine Veranstaltung dieser Art anzubieten. Bilder vom Herbstfrühstück in unserer Bildergalerie.

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25. Osterholzer Dorfmarkt

Wir waren mit einem Verkaufs- und Infostand gut vertreten

Bei wunderschönem Spätsommerwetter fand kürzlich der 25. Osterholzer Dorfmarkt statt. Über 40 Aussteller lockten mit schönen Angeboten zahlreiche Besucher an. Auch wir waren mit einen Stand vertreten. Wir boten selbstgebundene Kränze, Gartenstecker und unsere Spielebücher an. Unsere schönen Herbstkränze waren sehr begehrt und so waren wir zum Schluss völlig ausverkauft. Auch unsere Programm-Flyer fanden reißenden Absatz. Schade, dass es vielleicht der letzte Osterholzer Dorfmarkt war. Fotos in unserer Galerie. Gisela Buschmann

Mit dem Fahrrad zu erneuerbaren Energien

Energiefahrradtouren in vier Gebieten der Landfrauenvereine des Kreisverbandes Hoya

Unsere Tour mit 17 Teilnehmern begann um 10.30 Uhr beim Rathaus. Gästeführerin Christa Skubowius begleitete uns und führte uns zu unserem ersten Haltepunkt der Kurzumtriebsplantage. Deutschland hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, die Hälfte des Energiebedarfs bis zum Jahr 2030 aus erneuerbaren Quellen zu decken. Ein wichtiger Baustein könnten Energiewälder die sogenannten Kurzumtriebsplantagen sein. Energiewälder sind Ackerböden bzw. Stilllegungsflächen, die mit schnell wachsenden Baumarten wie Pappeln, Robinien oder Weiden bepflanzt werden. Hier in Bassum hat sich die AWG für die schnell wachsende Pappelart entschieden. Man rechnet mit einem durchschnittlichen Jahresertrag von 12 Tonnen Holz pro Hektar. Die Hochrechnung ergibt, dass aus den 5,5 Hektar ein jährlicher Nettoertrag von rund 250 Megawattstunden erwirtschaftet werden kann.

Wir fuhren weiter zum Bassumer Utkiek. Dieser Aussichtsberg ist mit 42m immerhin noch 3m höher als der Bassumer Kirchturm. Er wurde im Laufe der letzten 30 Jahre von Menschenhand geschaffen. Das Gelände wurde nämlich als Deponie für die Ablagerung von Abfällen genutzt. Dass wir auf den Utkiek gegangen sind hat unter anderem auch folgenden Grund: Ab dem 1. Oktober wird der Utkiek für ungefähr 4 Jahre geschlossen. Die Entgasung des hier von 1978 bis 1991 gelagerten Restmülls ist inzwischen erfolgt. Deshalb wird hier jetzt der letzte Schritt, eine sogenannte Vollverkapselung, erfolgen. Dabei werden zunächst Betonitplatten aufgebracht. Dieses Naturmaterial bindet Schadstoffe. Im Anschluss daran wird noch eine 70 Zentimeter starke Mutterbodenschicht aufgetragen. Die AWG rechnet damit, dass etwa 2020 der neue Utkiek fertig ist. Unsere Gästeführerin erzählte uns auch alles Wichtige über die AWG, danach fuhren wir weiter zur Freudenburg.

Hier erwartete uns schon eine leckere Suppe. Nach der Mittagspause hielt Herr Seltmann von der Bassumer Energiegenossenschaft einen Vortrag über das dortige Blockheizkraftwerk. Durch das Blockheizkraftwerk können die Seminarräume und Gästezimmer der Freudenburg kostengünstig geheizt werden.

Über Klein-Ringmar fuhren wir zum BHT Windpark. Geschäftsführer Heino Knief stellte und die Anlage mit 13 neugebauten Windrädern vor. Sie ist eine der größten in Norddeutschland. Ein Windrad des Modells E115 hat eine Nabenhöhe von 149m und der Rotor hat einen Durchmesser von 115m. Ein Windrad bringt 8 Millionen KWh Strom pro Jahr. Heino Knief erzählte uns noch viele interessante Details über Windenergie. Interessierte sind herzlich zu der Eröffnung des neuen Windparks am kommenden Sonnabend eingeladen.

Zum Abschluss unserer Tour saßen wir gemütlich im Backhaus von Stövers Gasthaus bei Kaffee und Kuchen zusammen.

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"Ein Hauch von Ascot"

Unser siebter Kultursommer wieder ein Hit

Sie hatten alles perfekt vorbereitet, um uns zu unserem diesjährigen KulturSommer eine tolle Atmosphäre zu schaffen: Johanna und Detlef Block, die seit Jahren die Wedehorner Mühle bewohnen. In ihrem Garten hatten sich am vergangenen Sonnabend rund 60 Gäste eingefunden, um bei herrlichem Sonnenschein und passender Musik der Gruppe „Goldilocks and the Nigthingale“ einen schönen Spätnachmittag zu verleben.

"Es ist unser siebter Landfrauen Kultursommer", stellte Hannelore Vogt, Kassenwartin und damit Vorstandsmitglied unseres Vereins, fest. Sie dankte den Eheleuten Block für die Bereitschaft, die Veranstaltung 2016 an ihrer Mühle feiern zu können und freute sich, dass auch Petrus zum Gelingen der Veranstaltung mitgeholfen hat. "Und die vielen Sommerhüte, die heute zu sehen sind, verleihen dem Ganzen noch einen Hauch von Ascot", schmunzelte Hannelore. Ein besonderer Willkommensgruß galt dem Trio "Goldilocks and the Nightingale", das für die musikalische Unterhaltung gesorgt hat. Melanie Neuhöfer, Gitarre und Gesang, Karsten Block, ebenfalls Gitarre und Gesang sowie Konstanze Waidosch mit ihrem Cello haben besonders mit ihren Eigenkompositionen begeistern können und dafür viel Beifall unserer gut aufgelegten Gäste bekommen. Die TeilnehmerInnen am Kultursommer kamen mit Tischen und Stühlen, mit kleinen und großen Picknickkörben, mit ausgesuchter Tischdeko und mit einer großen Vielfalt an Kuchen, Speisen und Getränken.

"Wir freuen uns, dass sich auch eine Anzahl von Nichtmitgliedern auf den Weg nach Wedehorn gemacht hat", so unsere Vorsitzenden Birgit Meyer-Borchers und Gisela Buschmann unisono. Unter den Besuchern auch das legendäre "A-Team mit Annelore Böse, Annegret Nüstedt und Annelene Schmidt. Die drei haben gemeinsam einige Jahre unseren Landfrauenverein Freudenberg-Bassum mit Erfolg geführt. Mit Hanna Brunner und Waltraud Israel, die mit ihrer Enkelin Mara ihren kleinen Sonnenschein mitgebracht hatte, waren weitere ehemalige erfolgreiche Vorsitzende dabei.

Mit Silivia Niemann hatte sich unter anderem eine Besucherin nach Wedehorn auf den Weg gemacht, die in Bremen beheimatet ist. "Ich habe vom Kultursommer der Landfrauen von Familie Schmidt gehört, erklärte sie und war sofort "Feuer und Flamme" dabei sein zu wollen. "Eine tolle Veranstaltung hier unter den hohen Bäumen zu Füßen der Wedehorner Mühle", so der Gast aus Bremen voller Begeisterung, die auch von allen anderen Gästen geteilt wurde.

Wir hatten bereits einen Panflötenspieler zu Gast, die Bigband des Gymnasiums Syke konnte an der Freudenburg begeistern, "Chapeau Claque" und "Tea for Two" hatten viel beachtete Auftritte, während die School House Seven bereits zweimal für die richtige Stimmung sorgen durften. "Im kommenden Jahr geht es wieder in den Veranstaltungspark der Freudenburg", schaut Birgit Meyer-Borchers in die Zukunft. "Vielleicht geben sich die Bassumer Jazzer noch einmal die Ehre, uns auf unserem Kultursommer kräftig einzuheizen" hofft sie.

Viele weitere Fotos in unserer Bildergalerie

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Wo die Nachtigall schlägt

7. Kultur-Sommer der Bassumer LandFrauen in Wedehorn

Haben das Ambiente rund um die Wedehorner Mühle vorab "getestet" und für ideal erachtet: Hannelore Vogt, Birgit Meyer-Borchers und Gisela Buschmann (von links) vom Vorstand unseres Landfrauenvereins Freudenberg-Bassum. Foto: Berthold

Wenn morgen ab 16 Uhr an der Mühle von Familie Block in Wedehorn "Goldilocks and the Nightingale" ihre Stimmen und Instrumente erklingen lassen, dann hat unser 6. Landfrauen-Kultur-Sommer begonnen, zu dem wir als rühriger Landfrauenverein Freudenberg-Bassum neben unseren Mitgliedern alle einladen, die Lust auf frische Luft, auf Musik unter freiem Himmel und auf ein selbst mitgebrachtes kleines oder großes Picknick haben.

"Gutes Wetter scheint programmiert", so Birgit Meyer-Borchers und Gisela Buschmann. Und Hannelore Vogt: "Es wäre gut, wenn unsere Gäste auch Sonnenschirme mitbringen würden, es könnte laut Wetterprognose heiß werden".

In den vergangenen Jahren haben sich immer viele am jeweiligen Kultur-Sommer beteiligt. So haben sich beispielsweise Landfrauen aus benachbarten Vereinen auf den Weg gemacht, auch viele Freunde und Bekannte der Mitglieder sowie weitere Gäste aus nah und fern waren dabei.

Damit rechnen wir auch in diesem Jahr. Mit "Goldilocks and the Nightingale", das sind Melanie Neuhöfer, Gesang und Gitarre, Konstanze Waidosch, Cello sowie Karsten Block, Gesang, Gitarre und Keyboard, haben wir drei Musiker gefunden, die ein buntes Repertoire an Folk- und Popsongs haben aber auch mit einigen melancholischen Eigenkompositionen überraschen wollen.

Parkmöglichkeiten sind in unmittelbarer Nähe des Mühlenanwesend genügend vorhanden. "Jetzt bleibt uns nur zu wünschen, dass alle viel gute Laune und Stimmung mitbringen, damit auch der sechste Landfrauen-Kultur-Sommer zu einem bleibenden Erlebnis wird", so die drei Vorstandsmitglieder voller Vorfreude unisono. -old

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Fünf Tage im kaiserlichen Wien

Tag 1:

Mit 27 LandFrauen (davon vier Männer) ging es am Montagmorgen mit dem Bus nach Hannover und von dort mit dem Flugzeug weiter nach Wien. Dort wurden wir bei starkem Regen schon von einem Reisebus erwartet. Den Weg ins Hotel nutzen wir dann gleich für eine 3 ½ stündige Rundfahrt. An der ersten Sehenswürdigkeit, dem Wiener Prater, machten wir einen kurzen Stopp um uns bei einer deftigen Wurst vom "Bitzinger" zu stärken.

Hier trafen wir uns mit Elisabeth, eine 72 Jahre alte waschechte Wiener Dame, unserer Gästeführerin für die nächsten vier Tage. Mit ihrem unverkennbaren Wiener Charme, einer großen Priese gesunder Humor und viel kompetenten Fachwissen über Ihre Wiener Heimat, den ganzen historischen und neuen Bauten und wirklich allen Prominenten und Adeligen rund um Wien.

Weiter ging unsere Busrundreise über die berühmte Ringstraße mit all den Prachtbauten, vorbei an der Staatsoper, dem Burgtheater, der Hofburg, dem Parlament, dem Stephansdom und noch vielen weiteren Sehenswürdigkeiten. In der Altstadt machten wir einen kleinen Abstecher zur berühmten Huntertwasser-Villa. Beim Schloss Belvedere konnten wir uns den Schlossgarten ansehen. Leider spielte das Wetter heute nicht mit und es gab immer wieder kleine und größere Regenschauer. Im Hotel angekommen waren wir alle froh noch ein bisschen Zeit zum Koffer auspacken und zum ausruhen zu haben.

Tag 2:

Mit Sonnenaufgang kam auch der Sommer nach Wien. Ab heute wurde es mit jedem Tag wärmer und wärmer (32-38 Grad) Zusammen mit unserer Charmanten Gästeführerin Elisabeth haben wir heute die Wiener Altstadt erkundet. Jesuitenkirche, Stephansdom und die älteste Univertät Wiens waren nur einige der Höhepunkte von heute. In der ehemaligen Kaiserresidenz, der Hofburg, konnten wir die Silberkammer, das Sissi-Museum und die Kaiser-Appartements besichtigen. Anschließend wurden wir noch durch die Stallungen, der Sattelkammer und der Außenanlage der Spanischen Hofreitschule geführt. Leider ist die geplante Morgenarbeit mit dem Lipizzaner Ballett ausgefallen da in der Hofreitschule der jährliche Sommerball vorbereitet wurde. Der restliche Nachmittag stand zu unserer freien Verfügung. Am Abend fand im Kursalon ein Mozartkonzert statt.

Tag 3:

Heute haben wir die Schönheit des Wienerwaldes erkundet und genossen. Vorbei an der um 1130 errichteten Burg Liechtenstein, dem Stammsitz der Fürsten von Liechtenstein ging es zum größten unterirdischen See Europas – der Seegrotte Hinterbrühl. Bei beständigen 9 Grad konnten wir uns während der Führung und der Fahrt im Elektroboot auf dem 6200m² See von der Hitze draußen erholen. Weiter führte unser Weg uns zum Zisterzienserstift Heiligenkreuz. Nach einer kleinen Mittagspause machten wir uns, geführt von Elisabeth, auf das Stift zu erkunden. Besonders beeindruckten uns der mittelalterliche Kreuzgang und die Kapelle.

Im ehemaligen Jagdschloss Mayerling berührte uns das Schicksal von Kronprinz Rudolph und der Baronesse Vetsera, die dort ihr jähes Ende fanden. Nach einem kurzen Abstecher im Kurpark Baden, wo wir bei einem erfrischendem Eisbecher dem Kurkonzert lauschen durften ging die Fahrt direkt nach Grinzing zum „Heurigen Abend“. Dort erwartete uns eine deftige Heurigenplatte und kühler Wein.

4.Tag

Die einstige Sommerresidenz der Habsburger, das Schloss Schönbrunn, steht heute auf unserem Programmplan. Nach einem Rundgang durch die riesige Parkanlage mit Neptunbrunnen und dem ältesten Zoo der Welt: Tiergarten Schönbrunn durften wir auf den Spuren von Sissi, Franz Joseph, Maria Theresia und vielen anderen Habsburgern wandeln. Atemberaubend ging es mit dem Fiaker am Nachmittag quer durch die Wiener Altstadt. Wir hatten so ein super schönes Wetter – es war vor Hitze kaum auszuhalten. Der letzte Abend klang mit einem Ave Maria Konzert in der Karlskirche aus.

5.Tag

Unser Bus zum Flughafen holt und erst am Nachmittag ab. Wie die Zeit am letzten Tag vertreiben? Bei 38 Grad bot sich da eigentlich nur eine 3,5 Std. Donau Rundfahrt an. Auf dem Wasser konnte man die Hitze gut ertragen. Leider mussten wir am Abend eine 2-stündige Verspätung beim Abflug hinnehmen.

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Glyphosat: besser als seine Alternativen

Gegen Meinungsmache und Übervorsicht: Verbote, die an Studienergebnissen vorbeigehen, helfen nicht.

Beim "Wissen ent-spannt"-Seminar zum Thema Glyphosat: Teilnehmerinnen mit Stefan Engert vom BfR und Barbara Otte-Kinast, NLV-Vorsitzende (Mitte sitzend)

Hannover – "Deutschland enthält sich – und Glyphosat wird verboten?", kritisiert die Vorsitzende des Niedersächsischen LandFrauenverbandes Hannover (NLV) Barbara Otte-Kinast das Ergebnis der jüngsten EU-Abstimmung zum Thema. "Dahinter steht kein Sachverstand, sondern der Druck panikschürender Umweltlobbyisten", ist Otte-Kinast überzeugt.

"Einsatz von Glyphosat – zwischen Horror und Verharmlosung" – unter dieses Motto hatte der NLV im März dieses Jahres eines seiner Seminare "Wissen ent-spannt" zur Qualifikation in landwirtschaftlicher Öffentlichkeitsarbeit gestellt. Eingeladen dazu waren Experten aus Wissenschaft, Landwirtschaft und von Naturschutzverbänden.

Dabei berichtete Stefan Engert vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), dass Glyphosat regelmäßig hinsichtlich seiner Risiken für Gesundheit und Umwelt sowie seiner Wirksamkeit neu bewertet wird. Das BfR hat für die gesundheitliche Bewertung von Glyphosat mehr als 1.000 Studien, Dokumente und Veröffentlichungen geprüft und ausgewertet. Nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft ist Glyphosat nicht krebserregend. "Im Vergleich zu anderen Herbiziden weist Glyphosat eine geringere Toxizität gegenüber Tieren auf", sagt Otte-Kinast. Der Nutzen übersteige das Risiko bei Weitem.

Experten warnen, dass Landwirte nach einem Verbot auf eine Mischung verschiedener Herbizide ausweichen werden, die sie als problematischer als Glyphosat einschätzen. "Wir fordern deshalb von den Stimmberechtigten im EU-Vermittlungsausschuss ein klares Votum für die Zulassung von Glyphosat – und vom Verbraucher, zwischen Fakten und Meinungsmache zu unterscheiden", sagt Otte-Kinast.

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Neuer Terminkalender in Arbeit

Die Veranstaltungen des ersten Halbjahres 2016 sind noch nicht abgeschlossen und schon haben sich fleißige LandFrauen hingesetzt und die Veranstaltungen des zweiten Halbjahres 2016 zusammengestellt und zu Papier gebracht. Zur Zeit ist die Montage in Arbeit. Nach den Korrekturen ist ein Druck des neuen Terminfolders für Ende Juni geplant, sodass das Werk rechtzeitig zur ersten Veranstaltung 2/2016 verschickt werden kann.

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Die Uckermark von ihrer schönsten Seite

Unsere 5-tägige Reise in die Uckermark war wunderbar, mit einer schönen Raps-, Kastanien- und Apfelblüte - eine Augenweide

Auf der Hinreise sind wir durch Mecklenburg nach Brandenburg gefahren. Ein Zwischenstopp in Malchin, auf dem Hof der Familie Meyer aus Goldenstedt, begannen wir mit einer Betriebsbesichtigung. Gegen Abend kamen wir dann im Hotel Döllnsee in der Schorfheide an.

Eine Oase der Ruhe erwartete uns hier. Am 2. Tag fuhren wir dann mit unserem Reiseleiter Knut durch die Ruppiner Schweiz zum Glienicker See und nach Rheinsberg. Bei einem Spaziergang durch den Schlosspark hören wir von dem "Alten Fritz" und der Geschichte des Schlosses. Unterwegs sahen wir die kleine Kirche im Grünen, einer einzigartigen, in der Natur stehenden Kirche im Naturpark "Uckermärkischer Seenplatte", die gerne für Hochzeiten genutzt wird. Romantik unter 500-jährigen Linden.

Weiterfahrt nach Templin, einer Stadt, in der Angela Merkel ihre Kindheit verbracht hat. Angela Merkels Mutter, Frau Kastner unterrichtet noch heute mit ihren 85 Jahren an der Volkshochschule Englisch und Latein. Darüber waren wir alle sehr erstaunt. Am 3. Tag freuten wir uns auf den Besuch der Straußenfarm Berkenlatten mit Hofstrauß Hugo. Die Besitzer, Andrea und Hartmut Rätz, züchten seit 14 Jahren mit großer Begeisterung Strauße. Nach einer eindrucksvollen und sehr amüsanten Führung ging es dann weiter nach Lichtenhain zur Apfelgräfin. Gräfin von Arnim empfing uns sehr herzlich, mit einem selbst gemachten Apfelsaft und einem kleinen Imbiss. Nach einem Hofrundgang gab es Kaffee und Apfelkuchen.

Wir verabschiedeten uns und fuhren zum Schloss Boitzenburg, dem ehemaligen Stammsitz der Familie von Arnim. Das Schloss wurde von 1999-2003 saniert und dient heute als Kinder-und Jugendhotel. Wir bekamen eine Führung über die 400-jährige Besitz- und Nutzungsgeschichte. Am 4. Tag fuhren wir mit unserem Reiseleiter Jochen zum Werbellinsee. Nach einer zweieinhalbstündigen Schifffahrt auf dem See, gab es beim Fischer Wolff leckeren Fisch und auch Fischbrötchen. Weiterfahrt über Eberswalde zum Schiffshebewerk Niederfinow. Nach einer Rundfahrt durch den Oderbruch mit seiner wunderschönen Landschaft und einer tollen Rapsblüte ging es zurück zum Hotel.

Am 5. Tag erfolgte die Rückfahrt über Ludwigslust mit einer Schlossführung. Nach der Schlossbesichtigung gab es ein leckeres Mittagessen in der Alten Wache. Dieses Restaurant wird von Arnd Baerwinkel und seiner Frau bewirtschaftet. Er freute sich, dass wir die Gelegenheit nutzten und er Gäste aus seiner alten Heimat begrüßen konnte.

Unsere Mitreisenden werden sich noch lange an diese informative und blütenreiche Reise erinnern.

Birgit Meyer-Borchers

Mehr als 100 Fotos in unserer Bildergalerie.

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Auftaktveranstaltung der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft

Die Auftaktveranstaltung für die im Landkreis Diepholz neu eingerichtete Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft findet am 11. Mai 2016 im Gasthaus Puvogel in Süstedt statt. Neben einem Grußwort von Sozialministerin Rundt steht die Vorstellung von Aufgaben und Zielen der Koordinierungsstelle im Fokus der Veranstaltung. Mit dem neuen Serviceangebot ist u.a. beabsichtigt, die Familienfreundlichkeit als unternehmerischen Wettbewerbsvorteil zu unterstützen.

Interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer können sich noch bis zum 03.05.2016 anmelden.

Auftaktveranstaltung der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft: (https://www.diepholz.de/portal/meldungen/zukunftsorientierte-personalpolitik-als-wettbewerbsvorteil-900002639-21750.html?rubrik=1000014)

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Drei LandFrauen wollen bei der WiB mitarbeiten

Informationsveranstaltung mit Heiner Herholz von der Flüchtlingsinitiative "Willkommen in Bassum".

Ein interessierter Kreis unserer Landfrauen hat sich kürzlich im Landgasthaus Stöver getroffen, um einen aktuellen Überblick über die Lage der Flüchtlinge in Bassum zu bekommen. Spontan erklärten sich am Schluss der Veranstaltung gleich drei unserer Mitglieder bereit, zukünftig bei WiB der Gruppe "Willkommen in Bassum" mitzuarbeiten.

Als Gast hielt Heiner Herholz, einer der Initiatoren der WiB-Gruppe hielt einen informativen Vortrag. Er führte zunächst aus, dass sich derzeitig weltweit rund 60 Millionen Menschen auf der Flucht befinden und erinnerte daran, dass in Deutschland in der Zeit zwischen 1944 und 1950 ebenfalls viele Millionen auf der Flucht waren, von denen fast zwei Millionen in den Jahren gestorben sind. Die einzelnen Biografien der Flüchtlinge, die heute aus den bekannten Kriegs- und Krisengebieten nach Deutschland kommen, lassen erkennen, welches Leid die Menschen erfahren haben, welchen Traumatisierungen sie ausgesetzt waren.

"Wir haben in Bassum im Jahre 2014 mit drei Leuten begonnen", informierte Herholz. "Wir nehmen die Flüchtlinge am Bahnhof in Empfang, begleiten sie bei allen möglichen Alltagsproblemen und helfen ihnen, sich möglichst schnell zu integrieren. Dazu ist in erster Linie das Erlernen der deutschen Sprache notwendig". Herholz macht weiter auf das Begegnungscafé im Mütter-Kinder-Zentrum, auf die Fahrradwerkstatt, die Kleiderkammer, die Tafel und den Sprachunterricht in der GS Petermoor aufmerksam. Auch ärztlich würden die Flüchtlinge angemessen begleitet.

"Im Moment sind im Übrigen Fußballschuhe sehr gefragt", so Herholz, da viele der Angekommenen gerne kicken möchten. "Es gibt so viele Alltagsprobleme zu lösen, was bei der Sprache anfängt und bei der richtigen Mülltrennung aufhört. Das Schlimmste aber ist die Schädigung der Seele durch die schlimmen Erlebnisse der Menschen, die sie auf ihrer Flucht erleiden mussten. Wir können ihnen jetzt ein wenig Geborgenheit und damit etwas Heimat geben", so Heiner Herholz abschließend.

Statt einer Gage für den Referenten hat LandFRauen-Vorstandsmitglied Hannelore Vogt der WiB eine Geldspende zukommen lassen, wofür sich Herholz sehr bedankt hat. Besonders hat ihn aber die spontane Bereitschaft zur Mitarbeit der drei Landfrauen gefreut.

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Am liebsten ein Leben ohne Kritik?

Landfrauen-Frühstück mit Referat zum Nachdenken und zwei amüsant-humorigen Sketchen "up Plattdüütsch"

Ingrid Meyer, Mariechen Dopmann und Marita Bultmann in "Blaubeerjoghurt statt Donnerwetter"

Am liebsten ein Leben ohne Kritik? Nein, so ist das Leben nicht. Kritik gehört zum Leben dazu. Das gelte sowohl für den Kritiker als auch für Kritikempfänger. Es komme allerdings darauf an, wie man es sagt. Begleitung sei der bessere Weg, Kritik zu äußern.

Das waren einige der Ansätze von Referentin Karin Vorländer, Lehrerin und Journalistin, die sich am Samstagvormittag auf dem Landfrauenfrühstück in Lüdekes Gasthaus mit der Problematik Kritik auseinandergesetzt und ihren rund 120 Zuhörerinnen viele Tipps mit auf den Weg gegeben hat.

Ein reichhaltiges Frühstück mit allem, was das Herz begehrt, war eine gute Grundlage für einen erlebnisreichen und spannenden Vormittag. Wie geht man Dinge an, die einem im Zusammenleben beispielsweise mit dem Partner nicht passen, die Ärgernisse hervorrufen und die man geändert haben will. Erteilt man Rügen, Tadel oder sogar persönliche Verrisse? Baut man seine Kritik darauf auf, unbedingt Recht zu behalten? "Nein" war ihre unmissverständliche Antwort. Man solle durchaus ein kritisches Wort riskieren, wenn man sich wieder einmal über die berühmten Bartstoppeln im Waschbecken geärgert hat. "Kritik muss ein Gespräch, einen Dialog eröffnen", so Karin Vorländer weiter. Denn wer kritikfähig ist, sei erst erwachsen.

Während ihres Vortrages war es im Saal mucksmäuschenstill. Die anwesenden Landfrauen hörten mit spürbar innerer Spannung und mit viel Interesse zu. Kritik sei auch eine Chance, Kritik will aber auch geübt sein, denn der Ton mache die Musik. Die Melodie des Geäußerten sei sehr wichtig. "Benutzen sie viel Grün in ihrem Leben. Schauen sie nicht auf die Löcher, schauen sie auf den Käse und denken sie darüber nach, auch einmal zu sagen "entschuldige, es tut mir leid". Lassen sie Dinge nie im Vagen und verlangen sie von einer Maus nicht, dass sie fliegt".

Langanhaltender Beifall des dankbaren Auditoriums war Ausdruck großer Zufriedenheit über das, was Karin Vorländer den Frauen zu sagen hatte. Der Vormittag bot aber auch viel Humoriges. Die "Platt-AG" der Bassumer Landfrauen hatte unter der Regie von Brigitte Heineke aus Neubruchhausen mit "Blaubeerjoghurt statt Donnerwetter" (das Wort Salami-Joghurt sorgte in dem Stück für viel Amüsement) und "De Fohrstünn" zwei Sketche eingeübt, die auf der Bühne zu großen Lacherfolgen wurden. Ingrid Meyer, Marita Bultmann und Mariechen Dopmann waren die Stars des ersten, Christine Iburg, Birgit Meyer-Borchers und Gisela Kohlwes des zweiten Sketches. Die sechs "Schauspielerinnen" waren dabei so gut in Kostüm und Maske, dass man sie kaum erkennen konnte. Ein absolut gelungener und sehr kurzweiliger Vormittag ging erst nach gut drei Stunden in bester Stimmung zuende. -old

Fotos und eine weitere Beschreibung unseres LandFrauen-Frühstücks in unserer Bildergalerie.

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Mitgebracht aus Cuxhaven:

Lammfilet im Brickteig, gebacken an Ratatouille

Ein tolles Rezept zu Ostern (für 10 Personen)

500g Deichlammfilet

die Silberhaut entfernen und mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen

10 Blätter Brickteig (aus der Feinkostabteilung oder dem Asia-Laden)

Die Blätter mit einem Ei bestreichen und darin fest die Lammfilet einwickeln. In einem Liter Olivenöl bei 160° goldbraun ausbacken

1 Aubergine, 1 rote Paprika, 1 gelbe Paprika

das Gemüse waschen und vierteln, entkernen und in Rauten schneiden

2 rote Zwiebeln 2 Knoblauchzehen

schälen und sehr fein würfeln

½ Bd. Rosmarin, abrebeln uns fein hacken

1 Zucchini 1 Fleischtomate

vierteln, entkernen in Rauten schneiden

Die einzelnen Gemüsesorten nach und nach in einer großen Pfanne in 50ml extra Virgine Olivenöl anschwitzen und mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und Balsamicoessig und den Kräutern abschmecken.

100ml Hibiskusessig 30g Zucker 1EL Stärke

in kaltem Wasser anrühren, anschließend zusammen aufkochen und abbinden und erkalten lassen.

Die Lammfilets und das Gemüse auf vorgewärmten Tellern anrichten und die Teller mit dem Hibiskusessig und Blattpetersilie garnieren.

Dieses Rezept wurde uns dankenswerterweise vom Hotel Strandperle in Cuxhaven/Duhnen zur Verfügung gestellt.

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Imker Schrader zum Thema Bienen

Imker Wilhelm Schrader zeigt interessanten Dokumentarfilm über das "Wunderland der Bienen" - LandFrauen zeigen sich sehr interessiert.

"Bienen sind schlauer als wir alle zusammen". Das stellte Wilhelm Schrader, Imker aus Neubruchhausen, als Tenor in den Mittelpunkt seines Vortrages für unsere Mitglieder und Gäste, der am Mittwochnachmittag im Gasthaus Freye in Osterbinde ein sehr interessiertes Publikum fand.

Nach einer gemütlichen Kaffeerunde zeigte Schrader vorab einen rund halbstündigen, sehr informativen Film mit dem Titel "Im Wunderland der Bienen", der einerseits gleichzeitig Grundlage für seinen Vortrag war, andererseits viele Fragen an den Fachmann nach sich zogen.

Wilhelm Schrader selbst hält 45 Bienenvölker, die derzeitig jeweils und 15.000 der fleißigen Insekten beherbergen, in denen während der warmen Sommermonate zwischen 50 und 60.000 Bienen „arbeiten und wohnen". Das bedeutet, dass Schrader in den Spitzenzeiten des Jahres Herr von rund 2,25 Millionen Bienen ist.

"Glauben sie nicht, dass ein Imker mit seinen Bienenvölkern viel Geld verdienen kann", so Schrader aufklärend zu uns. "Im Gegenteil, die Imkerei ist ein aufwendiges und teures Hobby, was aber sehr viel Spaß macht". Um Imker zu werden, um Bienenstöcke aufstellen und Bienenprodukte verkaufen zu können, bedarf es zum einen eines Lehrganges und zum anderen einer Baugenehmigung für die Stöcke. Außerdem, so Schrader weiter, ist die Mitgliedschaft in einem anerkannten Imkerverein zwingend erforderlich.

Eine weitere Voraussetzung für eine erfolgreiche Bienenzucht sei die Naturverbundenheit. Man müsse seinen Tagesablauf im Einklang mit der Pflanzen- und Tierwelt gestalten, sich den saisonalen Aufgaben, die mit der Haltung von Bienenstöcken erforderlich sind, intensiv beschäftigen. "Ohne Bienen würde die Menschheit innerhalb von fünf Jahren verhungern", konstatierte der erfahrene Imker. "80% aller Pflanzen, die Früchte tragen, werden durch Bienen bestäubt", so Schrader weiter. "Volkswirtschaftlich gesehen geht das finanzielle Volumen, dass durch Bienen weltweit geschaffen wird, in die Milliarden".

Der Hofstaat eines Bienenvolkes setzt sich aus einer Königin, aus Arbeiterinnen und Drohnen zusammen. „Die Bienen sind bei der Ausübung ihrer vielschichtigen Aufgaben kleine Akrobaten. Sie üben innerhalb ihres Stockes alle Berufe aus, um ihr Volk zu erhalten, der Königin die Kinderstuben für ihre Eier zu bereiten und später die Maden zu mästen. Königinnen werden vier bis fünf Jahre alt und können täglich nach ihrer Begattung zwischen 2000 und 3000 Eiern legen, jedes in eine der präzise gestalteten Zellen, in denen später, nach dem Schlüpfen der jungen Bienen, der gesammelte Nektar gelagert wird.

Nach Film und Vortrag gab es für die uns die Gelegenheit, dem Imker Fragen zu stellen. Unter anderem wollte man wissen, wie das Leben einer Königin endet, was eine Königin kostet, wie der Honig geerntet und wie vermarktet wird. Wilhelm Schrader konnte auf alle Fragen umfassend antworten, sodass der Nachmittag zu einer äußerst lehrreichen und zugleich spannenden Veranstaltung wurde. Zum Schluss nannte Imker Schrader mit dem 5. März noch einen Termin, an dem auf seinem Hof in Neubruchhausen, Jakobsberg 7, ab 9.30 Uhr die Auswinterung der Bienenstöcke stattfinden wird. Dazu sind hauptsächlich Imker und Jungimker eingeladen. Auch interessierte Gäste sind herzlich willkommen. LMB

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Wir haben einen Förderverein gegründet

Jahreshauptversammlung 2016 in toller Atmosphäre - Herzerfrischender Vortrag von Maike Carls zum Thema "Der Ton macht die Musik"

Ehemalige und neue Mitglieder des erweiterten Vorstandes zusammen mit unseren beiden Vorsitzenden Birgit Meyer-Borchers (links) und Gisela Buschmann (rechts): Heimke Möhlenhof, Reinhild Früchtenicht, Stefanie Menzel, Petra Haase und Ute Stradtmann (von links).

Allgemein gestiegene Kosten, hohe Verbandsabgaben und Seminargebühren haben uns bewogen, auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung im Gasthaus Freye einen Förderverein zu gründen, damit auch Männer dazu beitragen können, unser Haushaltssäckel zu füllen. Auf ein Stimmrecht müssen die Fördermitglieder allerdings verzichten. Große Überzeugungsarbeit war angesichts des Kassenberichtes von Kassenwartin Hannelore Vogt nicht notwendig, sodass unser Antrag bei einer Enthaltung einstimmig angenommen worden ist.

Das war gleichzeitig der Knackpunkt der Jahreshauptversammlung 2016, die in großer Harmonie und bester Stimmung über die Bühne gegangen ist. Unsere beiden Vorsitzenden, Gisela Buschmann und Birgit Meyer-Borchers hatten sich zudem bestens vorbereitet und souverän durch die Versammlung geführt, die mit einem großartigen Vortrag von Maike Carls, Diplompädagogin für Erwachsenenbildung, zum Thema "Der Ton macht die Musik" beendet worden ist.

Zunächst mussten aber die Regularien der Tagesordnung abgearbeitet werden. Unter Punkt "Wahlen" standen turnusgemäß unsere beiden Vorsitzenden Birgit Meyer-Borchers und Gisela Buschmann, Corinna Laging als Schriftführerin, Jutta Bäker als stellvertretende Schriftführerin sowie Christine Iburg als Beisitzerin zur Wiederwahl an. Dem hat die Versammlung "en bloc" einstimmig entsprochen. Für Reinhild Früchtenicht, die als stellvertretende Kassenführerin nicht wieder angetreten ist, wurde Petra Haase gewählt. Für Heimke Möhlenhof, Beisitzerin im Vorstand, sind Stefanie Menzel und Ute Stradtmann nachgerückt.

Inzwischen waren gut eineinhalb Stunden vergangen, sodass eine wohlverdiente Kaffeepause den offiziellen Teil unserer Versammlung beendete. Bevor wir nun Maike Carls gebeten haben, mit ihrem mit Spannung erwarteten Vortrag zu beginnen, wies Heimke Möhlenhof die Versammlung, es waren 101 stimmberechtigte Mitglieder anwesend, noch darauf hin, dass der Lesekreis, den vormals Heide Rosendahl geleitet hat, mit Jutta Harbecke am Donnerstag, 25. Februar um 19.30 Uhr in der Heimatstube der Freudenburg neu beginnen wird. Interessierte sind dazu herzlich eingeladen.

Ebenfalls ist noch eine Spende an das Projekt "Kochen mit Kindern" übergeben worden. Die LandFrauen haben auf dem „Bassumer Advent“ Puffer und Eierpunsch verkauft und dabei einen großen Reinerlös von 555 Euro erzielt. Dieser Betrag ist den beiden anwesenden Vertreterinnen des Kreisverbandes der LandFrauenvereine Grafschaft Hoya, Jutta Hohnholz als Vorsitzende und Hilke Imhoff-Bittner als Kassenwartin unter dem Beifall der Versammlung in bar übergeben worden.

Jetzt aber war die Bühne frei für Maike Carls, die in ihrer herzerfrischenden Art allen vor Augen geführt hat, was Körperhaltung, Gestik und Mimik alles über einen Menschen verraten. "Ich bin blond, über 50 Jahre alt und in den Wechseljahren", begann sie sich vorzustellen, was schon die ersten Lacher auslöste.

Humorvoll verpackt, mit einer bravourösen Performance vorgetragen, sorgte die Referentin für viel positive Stimmung. Sie verstand es, den Frauen klar zu machen, wie sie sich ihrem jeweiligen Gegenüber stark machen, wie sie sich behaupten können. Immer wieder streute sie Blondinenwitze und lustige Döntjes ein, die unter ihrem begeisterten Publikum viele Lachtränen fließen ließen. Bilder von der Jahreshauptversammlung haben wir in unsere Bildergalerie eingestellt. -old

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Das Ehrenamt nicht überfordern

Gerade in der aktuellen Flüchtlingskrise ist das ehrenamtliche Engagement unverzichtbar. Doch das hat Grenzen.

Hannover – Essensausgabe, Deutschkurse, Hilfe bei Behördengängen: Ohne das Engagement ehrenamtlicher Helfer sähe die aktuelle Situation in der Flüchtlingsarbeit weitaus dramatischer aus. Auch LandFrauen engagieren sich vor Ort, initiieren Aktionen und packen mit an, damit Integration gelingen kann.

So wertvoll und unverzichtbar das ehrenamtliche Engagement in diesem Zusammenhang – und in vielen anderen – ist, es darf nicht übersehen werden, dass die freiwilligen Helfer Aufgaben wahrnehmen, die eigentlich der Staat leisten sollte. In der Regel tun sie dieses neben beruflichen und familiären Verpflichtungen. Dass das nicht selten über ihre Kräfte geht, liegt auf der Hand.

"Ehrenamt ist der Kitt der Gesellschaft, doch das hat Grenzen", sagt Christiane Buck, stellvertretende Vorsitzende Nord des Niedersächsischen LandFrauenverbandes Hannover (NLV) anlässlich des Internationalen Tag des Ehrenamts am 5. Dezember. "Der Staat muss schnell dafür sorgen, dass die Behörden ihre Integrationsaufgaben unbürokratisch und in einem der Flüchtlingszahl angemessenen Umfang erfüllen können. Solange diese Infrastruktur Lücken aufweist, dürfen der Arbeit der Helfer keine bürokratischen Hürden im Wege stehen".

Darüber hinaus verweist der NLV auf seine bestehenden Forderungen, Anreize für ehrenamtliches Engagement zu schaffen: - eine verlässliche und dauerhafte Unterstützung der Verbände und Vereine im ländlichen Raum, - gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die ein ehrenamtliches Engagement neben der Erwerbs- und Familientätigkeit ermöglichen, dazu gehören bezahlte Freistellungen zur Ausübung von verbandlichen Führungsaufgaben, - die Ausweitung steuer- und versicherungsrechtlicher gesetzlicher Bestimmungen für die materielle Absicherung des Ehrenamts nicht nur in als gemeinnützig anerkannten, sondern in allen sozial, kulturell oder für die Bildung aktiven Vereinen und Verbänden, - die Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements in Form von Rentenpunkten, - die steuerliche Gleichsetzung der „Zeitspende“ des Ehrenamtes mit Geldspenden, - die Stärkung der Anerkennungskultur durch Ehrungen und Vergünstigungen für ehrenamtlich Aktive, - den Anspruch auf Qualifizierung für ehrenamtliche Aufgaben und auf Freistellung vom Arbeitsplatz für die Teilnahme daran. Gleichzeitig müssen die im Ehrenamt erworbenen Schlüsselqualifikationen, zum Beispiel beim Wiedereinstieg in den Beruf, anerkannt werden, - regionale Beratungsmöglichkeiten, die Ehrenamtlichen bei rechtlichen, steuerlichen und sonstigen Fragen zur Seite stehen.

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Terminfolder fürs erste Halbjahr 2016 versandt

19 Veranstaltungen und drei Arbeitgemeinschaften sind für das erste Halbjahr 2016 fest.

Er ist wieder sehr umfangreich, unser Terminkalender für das erste Halbjahr 2016. Interessante Fahrten und Reisen, Vorträge und Workshops sowie die Arbeitsgemeinschaften "Tanzen", "Kraft und Mobilität für Rücken und Seele" und die "Pflege der Plattdeuschen Sprache" stehen auf dem vielfältigen und abwechslungsreichen Programm. Unser Folder hat erneut 18 Seiten und ist mit vielen Fotos gespickt. Er ist kürzlich an unsere Mitglieder versandt worden. Auch sind die Termine auf unserer HP unter "Veranstaltungen" einzusehen.

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Kunst im Viertel

Genussreiches in jeder Hinsicht für 50 LandFrauen und drei Männer

Mit einem gut gefüllten Bus (50 LandFrauen und drei Männer) ging es am 31.Oktober auf nach Bremen. Nach einer historischen Stadtführung durch den beschaulichen Schnoor ging es weiter ins "Viertel". Dort erwartete uns jede Menge Kunst und Handwerk. Über 40 Künstler, Kunsthandwerker und Galeristen hatten ihre Wirkungsstätten für die Öffentlichkeit geöffnet und ließen sich bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen.

Nach dem wir unseren kulturellen Hunger gestillt hatten, wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt. Beim „Brasilianer“ am Hauptbahnhof durften wir uns mit südamerikanischen Köstlichkeiten verwöhnen lassen. Das Besondere in diesem Lokal sind die frisch gegrillten Fleischspezialitäten, die von einem Spieß direkt auf den Teller geschnitten werden.

Satt, zufrieden und ein wenig müde wurden wir mit dem Bus wieder gut zurück nach Bassum gebracht.

Mehr Bilder von der Tour in unserer Bildergalerie.

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Viel Spaß bei "Drums alive" und beim "Aerobic für Goldies"

In bequemer Kleidung lässt sich gut Trommeln und sich auch gut bewegen. Davon konnten sich kürzlich viele Frauen überzeugen, die an den beiden, von den LandFrauen angebotenen Workshops teilgenommen haben. Beide Veranstaltungen fanden im Bördehus in Dimhausen unter fachlicher Anleitung statt.

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Grenzen setzen - Nein sagen können

Personal- und Businesscoach Nicole Ropella referiert im Landgasthaus Stöver

Auf gute Resonanz stieß unsere Einladung, als Nicole Ropella, Personal- und Businesscoach aus Osterbinde, zum Thema „Grenzen setzen - Nein sagen können“ im Landgasthaus Stöver in Groß Henstedt referierte. Nachdem sie sich persönlich vorgestellt hatte, stieg sie sofort in die umfassende Problematik ein. "Das Thema "Grenzen setzen" begleitet mich schon mein Leben lang", so Ropella zum Kreis von rund 80 interessierten Zuhörerinnen. „Ich musste immer wieder Grenzen ausloten, eigene sowie auch die anderer Manschen. Ich habe dabei nicht immer angenehmen Erfahrungen gemacht, sowohl mit mir selbst als auch mit anderen". Zunächst gab sie eine "Anleitung für die gute Hausfrau", die sie einer 1955 erschienen englischen Zeitschrift entnommen hat. Da hieß es unter anderem "Der Abend gehört ihm", "Begrüßen sie ihn nicht mit Sorgen und Problmen" oder "Eine gute Ehefrau weiß stets, wo ihr Platz ist", um nur einige von sieben Punkten zu nennen.

Dann ging es darum, liebe ja als nein zu sagen. Der Preis dafür ist meistens die eigene Verleugnung, die oft Krankheiten, Depressionen oder Burn Outs nach sich ziehen. Für sich zu entscheiden, sowohl im "Ja" als auch im "Nein" ist deswegen auch so wichtig.

Harmonie sei ebenfalls sehr wichtig, so Ropella weiter, Geben und Nehmen müsse sich im Gleichgewicht bewegen. Ähnlich sei es bei den persönlichen Bedürfnissen. Man solle sie eindeutig und klar verständlich formulieren.

Dann aber die Kernfrage: Warum haben sie Angst vor dem „Nein“? Angst beispielsweise vor Ablehnung, andere zu enttäuschen, egoistisch zu sein, Konflikte aus dem Weg zu gehen, vor Verlust, entbehrlich zu sein oder gar vor negativen Konsequenzen. Im Gegensatz dazu die persönlichen Gründe für das Jasagen, die jede für sich stellen und auch beantworten muss. Körpersprache, so Ropella, symbolisiert zum einen Sicherheit und Stärke zum anderen aber auch Unsicherheit. Dazu gab sie viele Tipps, besonders wenn es um ein Gespräch mit dem Chef geht. Selbstbehauptung war ein weiteres Stichwort. Ich trete für mich selbst ein, ohne andere zu verletzen, für mich entscheiden, die Bedürfnisse anderer wahrnehmen, mutig sein, meine Meinung, meine Wahrheit mitzuteilen.

Nicole Ropella beschäftigte sich weiter dem Geheimnis der Kommunikation und konstatierte, dass Streitigkeiten weniger schlimm seien als Missstimmungen. Am Schluss ihrer umfassenden Ausführungen begab sie sich in die Runde ihre Gäste, um deren Fragen zum Thema zu beantworten. Davon machten einige der anwesenden Frauen auch regen Gebrauch. -LPD

Einen Zeitungsartikel dazu haben wir unter "Presse" eingestellt.

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Unsere Madeira-Reise in Text und Bild

über 200 Bilder beider Gruppen unserer Madeira-Reise haben wir unter "Bildergalerie" eingestellt.

Unsere beiden Madeira Reisen waren ein voller Erfolg. Die Landfrauen aus Harpstedt-Heiligenrode haben sich bei den Reisen mit "eingeklinkt" und auch sehr wohl gefühlt. Es sind viele lustige Erlebnisse und wunderbare Eindrücke zurückgeblieben.

Auf dem Hinflug hatten einige ein mulmiges Gefühl. Man hat ja gehört, dass die Landebahn auf Madeira sehr kurz und sehr gefährlich ist. Das war auch bis zum Jahr 2000 so. Die Landebahn ist um 2,5 km verlängert worden, und jeder Pilot kann nun den Flughafen Funchal anfliegen. Die ersten Eindrücke von Madeira vom Flugzeug aus, wurden dann auch auf der ganzen Reise bestätigt. Wunderbare grüne Landschaft, eine sehr saubere Insel mit immer blühenden Blumen, das ganze Jahr über. Das tropische Klima trägt dazu bei, dass es immer mal kurz regnet und kurze Zeit später wieder die Sonne scheint. Eines Morgens, als wir eine Lewada Wanderung unternehmen wollten, goss es wie aus Eimern. Unser Reiseleiter Oskar beruhigte uns, nur kein Stress sagte er immer, gleich scheint wieder die Sonne. Und so war es dann auch. Alle wanderten fröhlich an der Lewada entlang, mit einem tollen Blick von oben herab auf die Küste.

Unser Hotel lag direkt am Atlantik. Wir konnten morgens und abends unsere Mahlzeiten auf der Terrasse einnehmen und hatten jeden Abend einen tollen Sonnenuntergang. Der Wahnsinn! Nur das Meeresrauschen in der Nacht war sehr gewöhnungsbedürftig. Die Wellen waren so laut, dass man das Gefühl hatte, man sitzt im Schlauchboot direkt auf dem Wasser. Aber, so ist das halt direkt am Meer.

Unsere Ganztagesausflüge waren sehr anstrengend aber auch informativ. Die Rundfahrt Ostküste mit viel Zuckerrohranbau u. Besichtigung einer Korbflechterei, Forellenzucht und den berühmten Ort Santana, mit seinen strohgedeckten Häusern und dem zweithöchsten Berg, mit einer Aussicht wie in den Alpen, atemberaubend!! An der Ostküste wird sehr viel Gemüse angebaut. Kartoffeln werden 3 x im Jahr geerntet. Unser Reiseleiter sagte immer: „Hier wächst alles, bis auf Spargel und Pfifferlinge“.

Die Rundfahrt Nordwestküste begann in dem kleinen Fischerdorf Camara de Lobos, das einst Sir Winston Churchill zum Malen inspirierte, und in dem auchdas Segelschiff Santa Maria gebaut wurde. Ein Nachbau der berühmten Santa Maria von Christoph Columbus. Auch die Besichtigung einer Bananenplantage war sehr lehrreich. Auf diesem Teil der Insel gibt es sehr viele Bananen- und Weinplantagen. Die Landschaft sieht hier auch ganz anders aus als an der Ostküste, obwohl die Insel nur 57 km lang und 22 km breit ist. Weiterfahrt auf die andere Seite der Insel nach Porto Moniz zum Mittagessen und Besuch des Lawaschwimmbeckens. Bei der ersten Fahrt hat es leider geregnet und nur ein Reiseteilnehmer hat die Gelegenheit zum Baden genutzt. Bei der zweiten sind wir dann bei gutem Wetter mit 4 Frauen schwimmen gegangen. Das war wirklich ein tolles Erlebnis.

Egal ob Korbschlittenfahrt von Monte nach Funchal oder die Fahrt mit der Santa Maria, jeder Tag war ein Highlight. Wir haben fast jeden Winkel der Insel "abgeklappert" und können sagen, ja wir haben die Insel kennengelernt. Vielen Dank nochmals an alle Reiseteilnehmer für den guten Zusammenhalt innerhalb der Gruppen.

Es war mir eine große Freude, mit euch diese Fahrt zu unternehmen. Eure Birgit Meyer-Borchers

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LandFrauen-Kultursommer 2015 wird zum Hit

Bassumer LandFrauen feiern begeistert – Jazzband „School House Seven“ in Hochform

Es stimmte alles bei unserem Jazzpicknick, unserem LandFrauen-Kultursommer in diesem Jahr im Rahmen des Gartenkultur-Musikfestivals 2015 an der Bassumer Freudenburg. Dazu die mitreißende Musik der Jazzband „School House Seven“. Was hätte schöner sein können.

"Petrus muss ein Jazzer sein" titelte dann auch der Syker Kurier, "Feine Herrschaften, gedeckte Tische und Musik" hieß es in der Kreiszeitung während der Sonntagstipp bereits am Folgetag schrieb "Stilvoll mit und ohne Hut".

Weit über 200 Gäste hatten den Weg zu uns an die Freudenburg gefunden, um bei "Kaiserwetter" mit Tischen, Stühlen, viel zu essen und zu trinken und herrlichen Tischdekorationen anzurücken. Alle genossen fast vier Stunden lang einen Sommertag, wie er runder nicht hätte sein können. Das hat auch die Jazzer beflügelt. Die "School House Seven" mit Gastbassist Eddi Eden genossen den Tag ebenso wie unsere begeisterten Gäste. Im Kollektiv bravourös, in den Soli vielschichtig und konzentriert konnten die bekannten Jazzer einmal mehr überzeugen. "Ihr ward Spitze", jubelte dann auch Birgit Meyer-Borchers, eine unserer beiden Vorsitzenden des LandFrauenvereins Freudenberg-Bassum ins Mikrophon und wurde in ihrer Meinung von einem Beifallssturm der Gäste bestätigt. So macht das Feiern "open Air" riesig viel Spaß.

„Wir freuen uns schon jetzt auf die kommenden zwei Jahre, wenn unser LandFrauen-Kultursommer 2016 in einem Privatgarten und in 2017 dann wieder an der Freudenburg mit den „School House Seven“ abgehen wird“, so Gisela Buschmann, neben Birgit Meyer-Borchers ebenfalls Vorsitzende unseres Bassumer LandFrauenvereins. -old

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Milcherzeugung - Wasserbüffel – Rinderzucht

LF-Exkursion zu landwirtschaftlichen Betrieben in Asendorf, Warpe und Helzendorf

Es war sehr umfangreich, unser Programm der Tagesfahrt rund um Asendorf. Mit 40 Frauen waren wir unterwegs, um die Molkerei in Asendorf, den Wasserbüffelhof in Warpe und den Rinderzuchtbetrieb in Helzendorf zu erkunden. Bei schönstem Wetter kamen wir voll auf unsere Kosten.

Zunächst haben wir in der Asendorfer Molkerei gelernt, wie Milch von hiesigen Erzeugern schonend mit möglichst geringem Energiebedarf und technischem Aufwand verarbeitet wird. In vollkommener Handarbeit wird beispielsweise der Asendorfer Schichtkäse hergestellt. Auch über die Vermarktung in der Region wurden wir umfassend informiert. Alle Produkte durften wir übrigens probieren.

Zweite Station war der Wasserbüffelhof in Warpe. Dort hält die praktizierende Tierärztin Mia Fiedler eine Herde von zwanzig Wasserbüffeln, die sie jeden Morgen nach dem Aufstehen um 4.00 Uhr melkt. Sie stellt selber Büffelmozzarella, Quark, Joghurt und Frischkäse her und vermarktet die Erzeugnisse auf Wochenmärkten und Restaurants. Ein besonderer Spaß war für uns das Reiten auf dem gutmütigen Wasserbüffel "Enrico". Jeder, der Mut hatte, durfte einmal aufsitzen.

Der Hof der Familie Derboven in Helzendorf war unser nächstes Ziel. Ein Rinderzuchtbetrieb mit 500 Kühen, einer Hofkäserei und einem Hofcafé. Die drei Töchter der Familie sind alle in den Vorzeigebetrieb eingestiegen und sind für jeweils einen Betriebszweig zuständig. Nach einem ausführlichen Betriebsrundgang konnten wir uns bei Kaffee und leckerem Kuchen erholen.

Das i-Tüpfelchen unseres Tagesausflugs nach Asendorf war der Besuch des wunderschönen Gartens vom Ehepaar Zempel, Viele „grüne Zimmer“ im idyllisch gelegenen Bauerngarten konnten wir bewundern. Herrlich auch der Gartenteich mit gemütlichem Sitzplatz, der Rosengarten, der Gemüsegarten und das Gewächshaus. Unser Tagesausflug war rundum interessant, sehr informativ und auch lehrreich. Alle zeigten sich am Schluss mit dem Erlebten sehr zufrieden. BIlder von dem Tagesausflug in unserer Bilder-Galerie. -old

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